DIE ENTWICKLUNG EINES MENSCHEN AUS EINER ZELLE

Die Umwandlung beginnt: Die drei Stadien des Babys im Bauch der Mutter


Wie wir gesehen haben, stellt jede Phase, von der Spermienbildung und der Eizellenentwicklung bis hin zur Vereinigung der beiden Zellen, ein wahres Wunder dar. Die Entwicklungen nach dieser Vereinigung und die aufwendigen Vorbereitungen, die im weiblichen Körper ablaufen, zeigen uns weitere wundervolle Vorgänge.

Sie schätzen Allah nicht in Seiner wahren Bedeutung ein. Seht, Allah ist wahrlich der Starke, der Mächtige.
(Quran, 22:74)

Innerhalb weniger Stunden nach der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium, teilt sie sich und wächst. Heute wissen wir, dass das Baby im Bauch der Mutter drei Stadien der embryonalen Entwicklung durchläuft. Dieses Wissen, das erst durch langjährige Forschungsarbeiten und mithilfe modernster Technologie erlangt werden konnte, wurde bereits vor 1400 Jahren im Quran beschrieben. Wir finden die wissenschaftlichen Fakten in folgendem Vers:


... Er erschafft euch in den Schößen euerer Mütter, Schöpfung nach Schöpfung, durch drei Finsternisse. So ist Allah, euer Herr. Sein ist das Reich. Keinen Gott gibt es außer Ihm. Wie könnt ihr euch dann abwenden? (Quran, 39:6)


In diesem Vers werden drei unterschiedliche Stadien genannt, die der Mensch während seiner Entwicklung im Mutterleib durchläuft. Und tatsächlich hat die moderne Biologie herausgefunden, dass ein Baby im Mutterleib drei unterschiedliche Entwicklungsstadien durchläuft, genau wie es im Vers beschrieben wird. Dies gehört zum grundlegenden Wissen, das wir in allen Büchern zum Thema Embryologie finden, die heutzutage in medizinischen Fakultäten zur Pflichtlektüre gehören. Zum Beispiel wird in Basic Human Embryology (Grundlagen der menschlichen Embryologie), ein Standardwerk der Embryologie, folgendes gesagt:
Die Lebensphase in der Gebärmutter durchläuft drei Stadien: (i) das Keimzellenstadium: die ersten zweieinhalb Wochen; (ii) das Embryonalstadium: bis zum Ende der 8. Woche, und (iii) das Fötalstadium: von der 8. Woche bis zur Geburt. Williams P., Basic Human Embryology, 3rd ed., 1984, p. 64


Diese Phasen umfassen die verschiedenen Entwicklungsstufen des Babys. Die wesentlichen Merkmale dieser drei Entwicklungsstadien können folgendermaßen zusammengefasst werden:


- Keimzellenstadium: In dieser ersten Phase wächst die Zygote (die gerade befruchtete Eizelle), indem sie sich teilt. In den ersten drei Wochen gräbt sich der entstandene Zellklumpen in die Gebärmutterwand ein. Während sich die Zellen weiter teilen, formen sie drei Schichten.
- Embryonales Stadium: Das embryonale Stadium ist die zweite Phase, die fünfeinhalb Wochen dauert. In dieser Phase wird das Baby Embryo genannt. Es bilden sich die wichtigsten Organe und Systeme des Körpers aus den Zellschichten.


- Fötales Stadium: Ab diesem dritten Stadium der Schwangerschaft wird der Embryo als „Fötus“ bezeichnet. Diese Phase beginnt in der achten Woche der Schwangerschaft und dauert bis zur Geburt. In diesem Stadium sind Gesicht, Hände und Füße erkennbar und das Baby nimmt die Gestalt eines menschlichen Wesens an. Obgleich es nur 3 cm lang ist, sind alle Organe bereits angeordnet. Diese Phase dauert 30 Wochen bis zur Geburt.


Die drei Stadien, die wir hier kurz umrissen haben und die wundervollen Entwicklungen, die in jedem Stadium ablaufen, werden auf den folgenden Seiten näher beschrieben.


Die erste Zelle teilt sich


Die Zelle mit 46 Chromosomen, die sich aus der Vereinigung von Spermium und Eizelle gebildet hat, ist die erste Zelle eines neuen Menschen, der nach neun Monaten das Licht der Welt erblicken wird. Die allererste Zelle, die den gesamten Bauplan für den Körper enthält, wird „Zygote“ genannt.


Die erste Zellteilung geschieht in den ersten 24 Stunden nach der Vereinigung von Spermium und Eizelle. Die beiden neu entstandenen Zellen sind genau identisch. Und so beginnt der erste Tag der neun Monate dauernden Lebensphase im Mutterleib. Jetzt befindet sich nicht mehr nur eine, sondern zwei Zellen im Bauch der Mutter. Später werden aus diesen beiden Zellen vier Zellen, die sich immer weiter durch Zellteilung verdoppeln. Eldra Pearl Solomon, Linda R. Berg, Diana W. Martin, Claude V. Willee, Biology, 3rd ed., Saunders College Publishing, p. 1066


Die Zellen des Zellklumpens im Eileiter teilen sich weiter, wachsen und bewegen sich hin zu der Stelle, an der sie die nächsten neun Monate verbringen werden. Dieser Ort ist die Gebärmutter (Uterus).

Zu dieser Zeit werden in der Gebärmutter wichtige Vorbereitungen getroffen. Blut strömt in die Gebärmutter und macht sie stark und widerstandsfähig. Wie wir bereits beschrieben haben, wird das Corpus-Luteum (Gelbkörperhormon) in den Eierstöcken vermehrt ausgeschüttet und informiert den Körper über die beginnende Schwangerschaft. In der Zwischenzeit bewegt sich die Zygote mit Schwimmbewegungen zum Uterus und sendet dabei biochemische Signale mit der Nachricht: „Hier bin ich!“ Durch diese Meldung bereitet sich der Körper der Mutter vor und stellt das notwendige Salz, Eisen, Blut und die Vitamine bereit, die der Fötus benötigt. Gleichzeitig erreicht die von der Zygote ausgeschüttete biochemische Meldung (das hCG-Hormon) die Eierstöcke der Mutter und bewirkt die Ausschüttung eines weiteren Hormons, wodurch eine weitere Periode der Eireifung (menstruelle Periode) verhindert wird. Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 28.


Die Zygote besteht immer noch aus nur wenigen Zellen. Die Tatsache, dass die Zygote weiß, wo sie sich befindet und sofort Signale sendet, die für die nächsten neun Monate entscheidend sind, ist schon sehr außergewöhnlich. Woher weiß sie, wem sie die Meldung schicken muss? Woher wissen die verschiedenen Organellen, die die Signale erhalten, dass diese von einem mikroskopisch kleinen Stück Fleisch stammen, das sie niemals zuvor gesehen haben, aber dem sie helfen, indem sie dessen Lebensumgebung vorbereiten.

Außerdem besteht das von der Zygote ausgeschüttete Hormon aus Molekülen. Woher wissen die Zellen, die diese Moleküle empfangen, was mit diesen Molekülen überhaupt beabsichtigt wird? Wenn ein Mensch eine Nachricht in einer Sprache erhält, die er versteht, so kann er sie lesen und verstehen und aus diesem Verständnis heraus Entscheidungen treffen. Aber in diesem Fall besteht die Nachricht aus einem Hormon, das aus einigen wenigen Molekülen besteht. Die Nachricht wird von einer Ansammlung von Zellen gesendet und eine etwas größere Ansammlung von Zellen ist der Empfänger. Es ist gewiss ein Wunder, dass Zellen Botschaften (Hormone) lesen und verstehen können, gerade so, wie ein Mensch eine Nachricht versteht, die er liest.


Und woher weiß die Zygote, welche Stoffe sie im Laufe ihres Wachstums benötigt?


Denken Sie z. B. an sich selbst. Was müssen Sie essen, damit Ihr Körper stark wird? Welche Mineralien müssen Sie zu sich nehmen? Das können Sie nur wissen, wenn Sie sich mit wissenschaftlichen Studien befassen, die auf diesem Gebiet durchgeführt wurden. Wie wirken Potassium, Phosphor und Kalzium in Ihrem Körper? Aus welchen Nahrungsmitteln erhalten Sie diese Stoffe? Wann sollten Sie diese Nahrungsmittel zu sich nehmen und wie viel davon? Dies sind Dinge, die Sie nicht wissen können, ohne einen Experten zu befragen. Sie, als denkende, sehende, intelligente und fühlende Person, mit der Fähigkeit zu sprechen, können diese Dinge nur erfahren, indem Sie sich Hilfe suchen. Dagegen weiß ein winziger Zellklumpen, was er braucht und dass es notwendig ist, dies zu produzieren. Er weiß, wer die Stoffe herstellen kann und dass ein Signal ausgesendet werden muss, um den Herstellungsprozess zu starten. Darüber hinaus weiß der Zellklumpen, obwohl er sich erst seit ein paar Tagen im Körper befindet, wie chemische Informationen gesendet werden und er setzt voraus, dass verschiedene Organe im Körper in der Lage sind, diese chemischen Informationen zu empfangen.
Natürlich kann man nicht behaupten, dass ein Zellklumpen diese außergewöhnlichen Informationen besitzt und aufgrund seines Wissens in der Lage ist zu planen. Es gibt eine höhere Macht, die die Zellen ihre wundervollen Funktionen ausführen lässt und sie auf eine Weise erschafft, die es ihnen ermöglicht, ihre Aufgaben zu erfüllen. Diese Macht gehört Allah, dem einzigen Herrscher der Himmel und der Erde. Als Beweis Seiner unendlichen Gewalt hat Allah mikroskopisch kleine, bewusstseinslose, lebende Zellen inspiriert, ihre komplizierte Aufgabe bis zur Perfektion auszuführen, und zwar in einer Weise, die das menschliche Gehirn niemals verstehen kann.
Der Zellklumpen bewegt sich



Von außen sieht die Zellmasse, die sich durch Zellteilung entwickelt hat, wie ein Stück Fleisch aus.

Der Zellklumpen bewegt sich zu einem sicheren Ort, der für ihn geschaffen wurde, und setzt dort seine Zellteilung fort. Alle 30 Stunden findet eine Teilung statt. Die Zellen verdoppeln sich exponentiell auf 2, 4, 8, 16 usw., bilden allmählich eine kleinere Klumpenform und bewegen sich langsam zusammen mit den erfolglosen Spermazellen vom Eileiter zur Gebärmutter.


Wenn man den Eileiter vergrößert und untersucht, was dort vor sich geht, so sieht es dort aus wie auf dem Grund des Ozeans. Der Zellklumpen setzt seinen Weg mithilfe der wellenartigen Bewegungen im Eileiter fort. Die Bewegung, die bei der Befruchtung der Eizelle mithalf, indem sie die Spermien zur Eizelle leitete, trägt diesmal die Eizelle zur Gebärmutter. Winzige Flimmerhärchen (Cilia) auf der Oberfläche der Eileiterzellen bewegen sich in die gleiche Richtung. Auf diese Weise tragen sie die Eizelle wie ein kostbares Objekt zu der Stelle, an die sie gelangen muss.


Alle Elemente arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin, als hätten sie einen Befehl von einer gemeinsamen Kommandozentrale erhalten. Diesen Befehl erhalten sehr unterschiedliche Körperbereiche und führen ihn aus.



Wenn wir die Bewegungen im Eileiter betrachten, scheint es, als befänden wir uns auf dem Grund des Ozeans. (kleine Abbildung) Die winzigen Härchen des Eileiters (oben) führen wellenartige Bewegungen aus, mit denen die Eizelle zur Gebärmutter geleitet wird.

Während sich der Zellklumpen im Eileiter befindet, durchläuft er eine Reihe verschiedener Phasen der Teilung. Ein Klumpen von etwa 100 Zellen gelangt in die Gebärmutter. Doch um sich teilen zu können, benötigen die Zellen Nährstoffe. Diese Notwendigkeit kann als ein weiterer wichtiger Aspekt des Wunders der menschlichen Entwicklung betrachtet werden. Allah hat den Eileiter so erschaffen, dass er die Bedürfnisse der Zygote vollständig erfüllt. Im Eileiter wechseln sich Sekretionszellen mit den kleinen haarähnlichen Zellen ab. Die Sekretionszellen produzieren große Mengen an Sekreten, einschließlich organischer Moleküle, Ionen und Wasser zur Ernährung der Zygote. -Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 38

„… die Gebärmutter nimmt an Größe zu und schützt den Embryo. Der Eileiter unternimmt alles Notwendige, um die Zellen zu ernähren …“ Bis hierher haben wir über das Gewebe und die Organe gesprochen, die den Zellklumpen, der sich aus der Vereinigung von Spermium und Eizelle entwickelt, schützen und alles Notwendige unternehmen, um ihn zu ernähren und den Empfang des Zellklumpens vorzubereiten. Wir dürfen hierbei nicht vergessen, dass die Organe und Gewebe selbst aus Zellen bestehen. Wie kann es also sein, dass eine Zelle die Bedürfnisse einer anderen Zelle spüren kann und genau zur richtigen Zeit die Veränderungen durchmacht, die notwendig sind, um sie zu ernähren und zu beschützen?


Wenn wir diese Frage betrachten, kommt uns als erstes in den Sinn, dass es eine Intelligenz geben muss, die die Zellen steuert. Niemand mit Verstand kann folgendes Märchen glauben: „Eines Tages begannen sich die Zellen zufällig zu verändern und waren danach irgendwie in der Lage, die nötigen Nährstoffe für die Zygote zu produzieren. Anschließend entschieden sie, diese wundervollen Ereignisse in allen Frauen durchzuführen.“ Es ist klar, dass jeder, der dies behauptet, ein Lügenmärchen erzählt. Die Vorbereitungen, die die Gebärmutter für die Unterbringung des Embryos trifft, und die besonderen Eigenschaften der Eileiter, die die notwendigen Nährstoffe für die Zygote bereit halten, sind Dinge, die nur durch die Allwissenheit Gottes geschehen können. Jedes dieser Ereignisse ist ein Beweis des Mitgefühls und der Gnade, die Allah für jedes Lebewesen Seiner perfekten Schöpfung hat.

Uterus: A Safe Haven Created for the Embryo


Die Gebärmutter ist ein hohles Muskelorgan, das etwa 50 Gramm wiegt. Im ursprünglichen Zustand ist sie sicher nicht groß genug für ein Baby. Daher muss die Gebärmutter sich verändern. Während der Schwangerschaft wächst die Gebärmutter stetig an, und erreicht ein Gewicht von 1100 Gramm am Ende der Schwangerschaft. Dank dieser Eigenschaft verfügt die Gebärmutter über die besten Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung der befruchteten Eizelle und für das Heranreifen eines vollständig geformten Menschen. Da sie sich außerdem genau in der Mitte der Beckenhöhle der Mutter befindet, ist das Baby während seiner Entwicklung sicher geschützt.1


Im Quran beschreibt Allah die schützende Eigenschaft des Mutterleibes und erinnert uns erneut an Seine Gnade gegenüber den Menschen:


Und wahrlich, Wir erschaffen den Menschen aus reinstem Ton. Dann setzen Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Stätte. (Quran, 23:12-13)


1-Arthur C. Guyton, John E. Hall, Textbook of Medical Physiology, 10th ed., Harcourt International Ed., PA, 2000, p. 950

 

Der Zellklumpen setzt sich in der Gebärmutter fest



Sprich: „Sollte ich einen anderen Herrn suchen als Allah, Welcher doch der Herr aller Dinge ist?“ Jede Seele belastet nur sich selbst. Und keine belastete (Seele) soll einer anderen Last tragen. Zu euerem Herrn ist schließlich euere Heimkehr, und dann wird Er euch wissen lassen, worüber ihr uneins wart. (Quran, 6:164))

Damit die Schwangerschaft gesund verlaufen kann, muss der Zellklumpen einen geeigneten Platz finden, an dem er sich an der Gebärmutterwand festhält. Er muss sich einen Platz suchen, der ihm Schutz bietet und der die Geburt in neun Monaten erleichtert. Außerdem muss sich die Stelle in der Nähe der Blutgefäße der Mutter befinden, über die das Baby seine Nahrung erhält. Der beste Platz, der diese Voraussetzungen erfüllt, ist die Gebärmutterwand.


Der Zellklumpen, der sich vom Eileiter zur Gebärmutter hin bewegt, hat ein ganz bestimmtes Ziel. Er befindet sich 3 - 4 Tage im Eileiter. In dieser Zeit versucht er weder sich anzuklammern, noch sich niederzulassen. Er weiß, dass er außerhalb der Gebärmutter keine Stelle findet, an der er überleben kann, wenn er sich anklammert. Er bewegt sich zur Gebärmutter, wo er in der Gebärmutterwand einen Ort findet, an dem es zahlreiche Blutgefäße gibt und er sich einnisten kann. Wie ein Samen, der in der Erde sprießt und Wurzeln schlägt, so wächst der Zellklumpen nun weiter und gräbt sich tiefer in das Gewebe, das ihn mit Nährstoffen versorgt. Dort stellt er neue Kanäle zur Nährstoffaufnahme her.


Hier müssen wir uns über etwas klar werden. Es ist ein Wunder, dass der Zellklumpen in der Lage ist, den bestmöglichen Platz zu finden. In seinem Buch, Beginning Life, stellt G. Flanagan die Frage: „Wie trifft der Klumpen eine solch erstaunliche „zukunftsorientierte“ Auswahl?“


Der Punkt, auf den Flanagan hier hinweist, ist sehr wichtig. Um die Wichtigkeit zu verdeutlichen, betrachten Sie folgendes Beispiel: Stellen Sie sich ein Baby vor, das gerade anfängt zu laufen. Sie stellen dieses Baby in ein Gebäude, das Millionen Mal größer ist, als es selbst und das es niemals zuvor gesehen hat. Dann erwarten Sie, dass dieses Baby in diesem Gebäude den Raum mit der bestmöglichen Umgebung finden kann. Könnte ein kleines Baby so etwas schaffen? Sicherlich nicht. Wenn dies für ein Baby unmöglich ist, das noch nicht das Alter erreicht hat, in dem es seine geistigen Fähigkeiten benutzen kann, ohne Erfahrung oder Wissen, wie viel mehr ist es dann unmöglich für ein Stückchen Fleisch, das nur ein paar Zentimeter groß ist und sich in der Dunkelheit des Körpers bewegt, den besten, bequemsten und sichersten Ort zu finden?


Und dieser Zellklumpen ist noch nicht einmal ein menschliches Wesen. Denken Sie daran, dass wir hier von einem Stück Fleisch sprechen, das aus höchstens 100 Zellen besteht (im Moment) ohne Ohren, Augen, Gehirn, Hände oder Arme. Doch der Zellklumpen beweist ungewöhnliche Kenntnisse, nistet sich in der Gebärmutter ein, die für ihn der beste Ort ist.


Die Wunder der menschlichen Entwicklung enden aber auch hier nicht. In jeder Phase der Entstehung eines Menschen gibt es eine eindrucksvolle Kette wundervoller Vorgänge. Wir haben beschrieben, wie sich die befruchtete Eizelle teilt und wie sie ihren Platz für ihre weitere Entwicklung findet. An diesem Punkt stellt sich eine weitere Frage: Der Zellklumpen, der aus vollkommen identischen Zellen besteht, besitzt keinen speziellen Anker oder ein ähnliches Organ, mit dem er sich an einer Stelle festhalten könnte. Wie kann er sich also an der Gebärmutterwand festhalten?


Die Art und Weise, wie sich der Zellklumpen an die Wand der Gebärmutter klammert, ist Teil eines interessanten und äußerst komplexen Systems. Die Zellen der äußeren Schicht des Zellklumpens schütten ein Enzym aus, die so genannte Hyaluronidase. Dieses Enzym (wie wir bereits im Fall des Spermiums erwähnt hatten) ist in der Lage, die Säureschicht (hyaluronische Säure) im Gewebe der Gebärmutterwand anzugreifen. Auf diese Weise können die Zellen des Zellklumpens das Gebärmuttergewebe auflösen und in die Gebärmutter eindringen. Einige Zellen des Zellklumpens lösen die Zellen der Gebärmutter auf, dringen tiefer in sie ein und halten sich in der Wand fest.


Wie bereits erwähnt, ist die Tatsache, dass eine Zellmasse den bestmöglichen Platz finden kann und bestimmen kann, dass es notwendig ist, sich an diesem Platz festzuhalten, wirklich ganz erstaunlich. Durch sein Verhalten beweist diese winzige Ansammlung von Zellen die Fähigkeit, seine Bedürfnisse zu bestimmen und dementsprechend zu handeln. Und es ist noch erstaunlicher, dass die Zellen wissen, wie sie sich festklammern können und dass einige Zellen die besondere Fähigkeit haben, dies überhaupt zu tun. Sicher ist es unmöglich, dass diese Zellen durch ihre eigene Intelligenz und ihren eigenen Willen die hyaluronische Säure der Gebärmutterwand analysieren und das Hyaluronidase-Enzym ausschütten, das sie auflöst.


Wie wir bereits festgestellt haben, ist ein Mensch ohne besondere chemische Ausbildung hierzu nicht in der Lage. Dennoch verfügen einige Zellen über die notwendigen chemischen Informationen und produzieren, was sie für ihre weitere Existenz benötigen. Darüber hinaus geschieht dieser Vorgang nicht nur ein einziges Mal, sondern bei jedem Menschen, der existiert bzw. existiert hat.


Wir erkennen in dem, was wir bisher beschrieben haben, nämlich die Entstehung des Zellklumpens, aus dem sich später der Embryo entwickelt und die Veränderung der Zellen, die ihn beschützen, einen bestimmten und bewussten Plan. Genau zur richtigen Zeit durchlaufen die Zellen des Eileiters eine Veränderung und genau zur richtigen Zeit beginnen die Zellen, die die äußere Oberfläche des Zellklumpens bilden, ein Enzym (Hyaluronidase) auszuschütten. Dieser bewusste Plan zeigt, dass die Funktionen, die im menschlichen Körper ablaufen, von einer höheren Intelligenz gesteuert werden.


Er ist es, Der euch in den Mutterschößen bildet, wie Er will. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Erhabenen, dem Weisen! (Quran, 3:6)


Zellen mit unterschiedlichen Funktionen


Am achten Tag beginnen die Zellen, sich unterschiedlich zu entwickeln und bilden zwei Gruppierungen, eine innere und eine äußere. Die innere Zellmasse (Embryoblast) bildet die Zellen, die der Embryo sein ganzes Leben lang besitzen wird. Die äußeren Zellen (Trophoblast) bilden die Zellen, die dem Menschen während seines Daseins im Mutterleib bis zur Geburt helfen.


Das Anklammern des Embryos in der Gebärmutter wird im Quran beschrieben

Wenn wir die Verse im Quran betrachten, die das Einnisten des Embryos in der Gebärmutter beschreiben, erkennen wir eines der größten Wunder des Quran. Allah verwendet das arabische Wort „alaq“, wenn Er im Quran über das Einnisten des Embryos in der Gebärmutter und seinen Entwicklungsbeginn spricht:
Lies! Im Namen deines Herrn, Der erschuf – Erschuf den Menschen aus einem sich Anklammernden. Lies! Denn dein Herr ist gütig. (Quran, 96:1-3)


Das arabische Wort „alaq“ bedeutet „etwas, das sich anklammert, eine blutegelartige Substanz“. Der Quran wurde vor 1400 Jahren gesandt und die Tatsache, dass Gott genau dieses Wort für die Beschreibung des Embryos im Mutterleib verwendet, ist eines seiner Wunder. Die Tatsache, dass dieses Wissen, das wissenschaftlich zu dieser Zeit noch nicht bekannt sein konnte, seit Jahrhunderten bereits im Quran steht, bestätigt erneut, das er die Offenbarung Allahs ist, dem Herrn aller Welten.


Das erste Bild zeigt einen eine Woche alten Zellklumpen, der nach einem Platz in der Gebärmutter sucht. Nachdem er eine geeignete Stelle gefunden hat, lost der Zellklumpen das Gewebe der Gebärmutterwand auf und nistet sich ein. (2 - 3) Der Embryo klammert sich sicher an der Gebärmutterwand fest und beginnt, Sauerstoff und andere Nährstoffe, die er braucht, über die Gebärmutterwand aufzunehmen. (4)

Die innere Zellmasse trennt sich von der äußeren Gruppe, die der ersten Gruppe neun Monate lang dient. Der Zwischenbereich wird zur Nabelschnur, die sich später entwickelt und die Verbindung zwischen Embryo und Plazenta herstellt.


Etwa gleichzeitig mit der Entwicklung der Plazenta wird die innere Zellmasse flacher und bildet drei Zellschichten in der so genannten „Keimscheibe“. Die drei Zellschichten werden Ektoderm, Mesoderm und Endoderm genannt. Während der Differenzierung bewegen sich Zellen aus jeder Schicht zu bestimmten Bereichen der Keimscheibe und klappen zusammen, um Röhren oder Klumpen zu bilden. Diese Röhren und Klumpen entwickeln sich zu verschiedenen Geweben und Körperorganen. -Gerard J. Tortora, Introduction to the Human Body: Essentials of Anatomy & Physiology, p. 556 

Alle ca. 200 Zellarten des menschlichen Körpers entwickeln sich aus den Stammzellen. (1) Identische Stammzellen entwickeln sich plötzlich unterschiedlich. Durch diese Differenzierung wird das Körpergewebe aus den Stammzellen gebildet. Energieliefernde Fettzellen (2), wundheilende Zellen (3) und Blutgefäßzellen (4) sind nur einige dieser Gewebearten.

Zellen der äußersten Schicht, dem Ektoderm, bilden das Gehirn, das Rückenmark, die Sinnesorgane und die Augenlinse. Darüber hinaus bildet sich aus dieser Schicht die Epidermis, die Schweißdrüsen, der Zahnschmelz, Haare und Nägel. Die innerste Schicht des Embryos (Endoderm) ist für die Entwicklung der Organe des Verdauungs- und Atmungssystems (Leber, Lungen, Bauchspeicheldrüse usw.) und die entsprechenden Drüsen (Schilddrüse, Thymus usw.) verantwortlich. Die dritte Schicht (Mesoderm) bildet sich zwischen den beiden anderen Schichten. Aus dieser Schicht werden Herz, Muskeln, Knochen, Sehnen, Nieren, Drüsen, Blutgefäße und Fortpflanzungsorgane geformt. Außerdem bilden sich aus dieser Schicht die Lymphgefäße und das Epithel (Oberfläche, Gewebe), das die innersten und äußersten Oberflächen des Körpers und seiner Organe bedeckt. Alle Zellen der Körpergewebe bilden sich aus den Stammzellen, die sich aus einer dieser Schichten entwickeln.


Wir sollten über die Bedeutung des letzten Satzes nachdenken, denn sie ist für das Verständnis der wundervollen Entwicklung des Menschen wichtig. Die Tatsache, dass sich alle Elemente des menschlichen Körpers (Organe, Gewebe, Systeme, Blutgefäße, Blut usw.) aus nur drei Schichten entwickeln, aus denen der Embryo besteht, wirft für nachdenkende Menschen die Frage auf: Woher kommt die höhere Intelligenz, über die die Zellen verfügen?


Wir dürfen dabei einige Details nicht außer Acht lassen, die die Entwicklungen noch erstaunlicher machen. Zum Beispiel gibt es im Verlauf der Entwicklung eines Menschen ein perfektes Zusammenspiel dieser drei Zellschichten. Damit sich die ca. 200 Zellarten unseres Körpers aus diesen drei Zellarten entwickeln können, ist eine bestimmte Reihenfolge und Zeitberechnung notwendig. Zum Beispiel ist die Abfolge der Differenzierung der Blutzellen und der Hautzellen recht unterschiedlich. Dies ist ein bemerkenswertes Phänomen, das eine Reihe von Fragen aufwirft.


Der Ablaufplan der Zellen, durch den der Körper seine Form erhält: Wie sieht er aus?


Nun ist der Zellklumpen zu einem Embryo geworden, worin die Bedeutung steckt: „es wimmelt darin“. Würden wir die Zellen in dieser Zeit beobachten, so könnten wir viel Aktivität feststellen. Ähnliche Zellen teilen und verdoppeln sich zu einer bestimmten Zeit und einige dieser Zellen beginnen, unterschiedliche Strukturen anzunehmen. Dieser Prozess ist anfänglich noch nicht erkennbar, doch mit jedem Tag, der vergeht, wird deutlich, dass der Sinn dieser Aktivitäten die Bildung eines neuen Lebewesens ist. Schnell und nach einem festgelegten Programm werden die Funktionen gestartet, die für die Entstehung eines menschlichen Körpers unerlässlich sind. Alle Zellen gehen ähnlich wie Arbeiter, die eine Aufgabe erledigen wollen, gruppenweise an die Arbeit. Später schließen sich die Zellgruppen, die ein Organ bilden, zusammen, formen eine Masse und bereiten sich auf die Bildung des Organs vor. Als Ergebnis dieser intensiven Aktivitäten werden einige Zellen zu Knochenzellen, andere zu Haut- und Muskelzellen. Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 38


Die Knochenzellen sammeln sich an den Stellen, an die die Knochen gehören. Die Muskelzellen sammeln sich an den Stellen, an die die Muskeln gehören. Einige Zellen bewegen sich zu tiefer gelegenen Orten und beginnen mit der Bildung der inneren Organe. Einige formen das Gehirn, einige die Augen und andere die Blutgefäße. Nach und nach kommen neue Vorgänge hinzu, z. B. die Bewegung der Zellen zu ihren bestimmten Plätzen und der Aufbau einiger Organe durch programmiertes Absterben bestimmter Zellen usw. Kurz, im Verlauf der Differenzierung wird eine perfekte Strategie verfolgt, bei der die Zellen ihre Aktivitäten nach einem festen Plan ausführen.


Die Inspiration, wie die Vorgänge abzulaufen haben, wird jeder Zellgruppe einzeln eingegeben. Die in der DNA enthaltenen Informationen in jeder Zelle sind gleich. Doch nur wenn jede Zellgruppe diese Informationen nach dem Gesamtplan umsetzt und die für sie bestimmte Aufgabe erfüllt, können sich alle Strukturen entwickeln, mit denen die Organe ihre Funktionen ausüben können. Neben dieser Art der Differenzierung wächst die Anzahl der Zellen durch kontinuierliche Teilung. Diese perfekte Organisation hält immer ihre Grenzen ein. Dank der Vorbereitungen, die für die Bildung des Herzens, der Augen, des Gehirns, der Arme, Beine und anderer Organe getroffen werden, nimmt der Körper allmählich Gestalt an. -Science et Vie, Gérard Couly, March 1995, No.190, pp. 48-50

 

Oben sind ein paar der unterschiedlichen Körperzellen abgebildet. Durch die Vervielfältigung ursprünglich identischer Zellen werden die etwa 200 Zellarten des Körpers gebildet. Obwohl die Informationen in der DNA in allen Zellen gleich ist, verwendet jede Zellart nur die für sie wichtige Information. Es entsteht keinerlei Verwirrung. Knochenzellen versuchen nicht, ein Auge oder ein anderes Organ zu formen, Nervenzellen vermischen sich nicht mit Blutzellen. Jede Zelle weiß, wo und wie sie funktionieren soll. Allah, der Allmächtige, Richter über alle Dinge, gewährleistet einen fehlerfreien Ablauf und vermittelt den Körperzellen ihre Aufgabe.

So weit so gut, doch wer gibt den Zellen, die alle aus einem einzigen Stoff bestehen, die Anweisungen? Wie können Zellen ohne Intelligenz, Bewusstsein und Gefühl überhaupt Anweisungen verstehen und ausführen?
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Plan, der die Differenzierung der Zellen und deren Bestimmungsort im Körper festlegt, in der DNA gespeichert ist. Doch dies wirft die Frage auf: Wer hat diesen genialen Plan so perfekt in diese mikroskopisch kleine Datenbank geschrieben, die sich in den Zellkernen befindet?

Und wer bewirkt, dass die Zellen den in der DNA gespeicherten Plan lesen und ihn fehlerlos ausführen? Wie können Millionen verschiedener Zellen die entsprechenden Informationen für sich selbst aus einer riesigen Datenbank der DNA heraussuchen und ihre Struktur nach diesen Informationen ändern?

Allah ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und von der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Allah Macht über alle Dinge hat und dass Allah alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst.
(Quran, 65:12)

Schauen wir uns beispielsweise die Zellen an, aus denen unsere Augen bestehen: Woher wissen sie, wann sich die Pupille vollständig gebildet hat? Woher wissen sie, wie man die Retina aufbaut, die Augenmuskeln und die Linse und wie passen sie die Größe an? Und woher wissen sie, wann sie diesen Prozess beenden müssen?
Oder woher kennen Zellen, die niemals zuvor eine Leber, Nieren oder eine Bauchspeicheldrüse gesehen haben, die Besonderheiten dieser Organe und verändern ihre Struktur entsprechend dieser Kenntnisse?


Darüber hinaus müssen die Zellen bei den Veränderungen viele Faktoren beachten, damit sie die jeweiligen Organe formen können. Eine Zelle, die z. B. eine Gehirnzelle werden soll, muss das Nervensystem beachten, die Ernährung des Gehirns, die Versorgung mit Sauerstoff, die Erstellung von Verbindungen zwischen den Nerven des Körpers, sie muss auch die Regionen des Gehirns berücksichtigen, die für Sehen, Hören oder Fühlen zuständig sind. Andere Zellen beurteilen die Möglichkeit, dass das Gehirn beschädigt werden könnte und schützen es. Sie beachten die negativen Faktoren, die während der Geburt geschehen können und entwickeln sich dementsprechend. Das ist alles gut und schön, doch wie können die Zellen so vorausschauend handeln?


All diese Fragen zeigen, dass die Geburt eines Menschen ein großes Wunder und die Evolutionstheorie an diesem Punkt in eine Sackgasse geraten ist. Kein Evolutionist kann die außergewöhnliche Kooperation erklären, die zwischen den Genen der DNA besteht, wenn die Zellen Organe bilden und dem Körper seine Form verleihen. Die Tatsache, dass die Gene, eine Ansammlung bewusstseinsloser Atome, nicht zufällig eine solch bewusste Harmonie herstellen können, ist so offensichtlich, dass die Evolutionisten im Allgemeinen bevorzugen, dieses Thema zu übergehen.


Hoimar von Ditfurth, ein deutscher Evolutionswissenschaftler, sagt folgendes über die wundervolle Entwicklung, die im Bauch der Mutter abläuft.


Wie sich eine einzelne Zelle teilen kann, um zahlreiche unterschiedliche Zellen zu bilden, sowie die perfekte Kommunikation und die Zusammenarbeit der Zellen, übertrifft alles, was Wissenschaftler in Erstaunen versetzen kann. Hoimar von Ditfurth, Im Anfang War Der Wasserstoff (In the Beginning was Hydrogen), p. 126 
Und G. Flanagen, der Autor von Beginning Life schreibt:


Wie wird eine solch weitreichende Organisation erzielt? Was lässt die Zellen handeln, als wüssten sie, wo sie hingehören und was sie sind, und was sagt ihnen, was sie tun müssen, wenn sie angekommen sind? Und wie können sie in einer solchen Harmonie mit ihren Nachbarzellen zusammen arbeiten? Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 42


In der Antwort, die Flanagan auf diese Fragen zu geben versucht, ist er weit davon entfernt, diese wundervollen Ereignisse zu erklären.


Diese bedeutsamen Fragen führen uns in die Welt der fast unendlich kleinen Moleküle in den Zellen, vor allem zu jenen, aus denen die Gene bestehen und die das genetische Programm bestimmen. Seit dem Aufkommen der Molekularbiologie ist es erstmals möglich, einige dieser Prozesse zu erkennen und zu beschreiben. „Das Buch des Lebens, so scheint es, wurde plötzlich offen gelegt …“, und doch sind es nur einige faszinierende Seiten daraus. Wir sind immer noch weit davon entfernt, das Ganze zu verstehen.


Es ist klar, dass die Zellen aufgrund eines ständigen molekularen Dialogs so gut zusammen arbeiten und sie ihre eigenen genetischen Anweisungen entsprechend anpassen. Die Anweisungen befinden sich in den Genen in Form des so genannten genetischen Codes, der durch die Anordnung der Moleküle wie Buchstaben eines speziellen Alphabets dargestellt ist. Das genetische Programm für das Baby, das dieser Code enthält, wurde am ersten Tag der Vereinigung der Elternzellen aufgebaut. Seit diesem Zeitpunkt, wurde jedes Mal, wenn sich eine Zelle teilte und zwei neue Zellen bildete, eine exakte Kopie aller Gene erstellt und an jede neue Zelle weitergegeben. Daher trägt jede Körperzelle genau die gleichen Gene und besitzt das vollständige genetische Programm.


Jede Zelle könnte, wenn ständig das vollständige Programm aktiv wäre, einfach immer weiter Klone von sich selbst erstellen, alle mit der gleichen Bestimmung und Funktion. Doch die große Vielfalt der gebildeten Zellen und die Verteilung auf unterschiedliche Körperbereiche kommt dadurch zustanden, dass sich Gene ein- und ausschalten können. Nicht alle sind zu jeder Zeit aktiv. Während des Ablaufs des ausgeklügelten Programms, geschieht dies durch die Reaktion auf Signale der Nachbarzellen.


Man kann diese Vorgänge als einen genau ausgeführten Aufbauplan betrachten, der eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Elemente voraussetzt. Jedes kennt den großen Plan, jedes sendet Signale und reagiert auch präzise auf Signale von anderen, um sich in den Gesamtplan einzupassen. So ähnlich arbeiten auch die Zellen des Embryos gemeinsam, mit Genen, die sich nach Bedarf ein- oder ausschalten. Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 42-43


Wie wir aus den Erklärungen oben erfahren, bedeutet die Tatsache, dass die Zellen sich voneinander differenzieren und vollkommen unterschiedliche Funktionen übernehmen, dass es ein „genetisches Programm“ gibt, durch das die Zellen sich nach einem bestimmten Plan verhalten. Es stimmt, dass sich in jeder Zelle ein perfektes Programm befindet, doch viel wichtiger ist folgendes: Wer hat dieses PrgrammProgramm geschrieben und den Zellen eingepflanzt? Das Programm, über das wir sprechen, ist kein gewöhnliches Computerprogramm. Durch Anwendung dieses Programms formen die Zellen ein menschliches Wesen, das in sich selbst Millionen von zusammenhängenden komplexen organischen Strukturen aufweist, einen Menschen, der hören, sehen, fühlen, denken, Entscheidungen treffen, Freude verspüren, Schönheit schätzen und seine eigenen Zellen und DNA erforschen und daraus Schlussfolgerungen ziehen kann. Darüber hinaus ist es sicherlich ein Wunder, dass die Proteinmasse, die wir Zellen nennen, ein solches Programm überhaupt verstehen, dementsprechend handeln, notwendige Vorkehrungen treffen und jede Entwicklungsstufe vollständig ausführen kann.

Zellen formen den Körper …

Die Stadien der Bildung eines menschlichen Wesens sind eine Reihe von Wundern. Zellen verbinden sich nach einer bestimmten Ordnung und formen den Körper. Sie bauen Hände, Augen, Ohren, Blutgefäße, Beine, das Herz, das Gehirn und die Nervenzellen. In der DNA jeder Zelle befinden sich enorme Mengen an Informationen für jedes Detail des menschlichen Körpers. Doch die Zellen des Embryos finden und lesen genau die Informationen, die für ihr Organ wichtig sind.

Und entsprechend diesen Informationen bauen die Zellen Organe und Gewebe auf. Wie eine Zelle in der Lage ist, die Informationen der DNA zu interpretieren, ist sicherlich etwas, über das wir nachdenken sollten. Wer schrieb die Informationen der DNA in den Zellkern? Wer programmierte die Zellen, so dass sie die Informationen wie ein Mensch lesen und entsprechend handeln können? Es gibt für all dies nur eine Erklärung: Allah hat den Menschen perfekt erschaffen. Er inspiriert die Zellen und sagt ihnen, was sie tun sollen.

Richard Dawkins, ein bekannter moderner Evolutionist, kann sich nicht erklären, wie die Gene, die das menschliche genetische Programm enthalten, bei der Entwicklung des Menschen so perfekt zusammen arbeiten können.


Die embryonale Entwicklung wird von einem zusammenhängenden Beziehungsnetz gesteuert, das so komplex ist, dass wir besser nicht darüber nachdenken sollten. Richard Dawkins, The Selfish Gene, Oxford University Press, New York, 1976, p. 37


Dawkins hat verstanden, dass die Beziehungen zwischen den Genen, die für die wundervolle Entwicklung des Menschen verantwortlich sind, und die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Gene nicht zufällig entstanden sein können und dass es nicht möglich ist, dieses komplexe System mit den Mechanismen der Evolution zu erklären. Daher macht er eine solche Aussage. Doch ihm entgeht noch ein sehr wichtiger Punkt: Genauso ist es unmöglich, dass bei der wundervollen Entwicklung eines Babys, nicht eine einzige Kleinigkeit von dem, was dazu nötig ist und nicht eine einzige Zelle zufällig entsteht. Innerhalb von neun Monaten verwandelt sich eine Zelle aus dem Fortpflanzungsorgan der Mutter in ein sehendes, hörendes, fühlendes, atmendes, denkendes menschliches Wesen, und diese Verwandlung geschieht nach einem Plan, der in jedem Detail perfekt ist.

Außerdem geschieht dieses Wunder immer wieder, über unzählige Jahre, mit der gleichen Perfektion.
Nach den Evolutionisten geschieht dies alles rein zufällig, das Wunder ist das Ergebnis der Entscheidung unbewusster Atome, aus denen die menschlichen Zellen bestehen. Sie behaupten, dass einst die Atome plötzlich entschieden, sich zusammen zu tun und Organe zu bilden, die sie niemals zuvor gesehen oder gekannt haben. Sie halten so blind an ihrer unlogischen Behauptung fest, dass jedes dieser bewusstseinslosen Atome entscheidet, welchen Körperteil es bilden möchte und sich entsprechend dieser Entscheidung zu dieser Stelle begibt. Sie glauben, dass alles durch Zufall entsteht, dass die Zellen und Atome selbst bestimmen, welche Vorgänge am besten sind und einen menschlichen Körper perfekt entwickeln. Auch wenn sie nicht akzeptieren wollen, was wir hier sagen, so ist dies doch genau das, was sie behaupten.


An diesem Punkt wird deutlich, in welcher logischen Sackgasse sich die Evolutionisten befinden. Jedes Detail, das wir bisher beschrieben haben und das wir noch beschreiben werden, zeigt, dass im Gegensatz zu dem, was die Evolutionisten behaupten, die Entwicklungsphasen des Menschen nicht zufällig entstanden sein können. Die außergewöhnlichen Vorgänge sind nicht das Werk der Zellen oder der Organellen, nicht der Moleküle oder Atome, sondern allein das Wort des Allmächtigen Gottes, „Sei“:


Er ist es, Der euch aus Staub erschuf, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem sich Anklammernden. Dann bringt Er euch als Kind hervor. Dann lässt Er euch die Vollkraft erreichen, dann alt werden – obwohl einige von euch früher sterben werden—und einen bestimmten Termin erreichen, damit ihr begreifen lernt. Er ist es, Der lebendig macht und sterben lässt. Und wenn Er ein Ding beschließt, spricht Er nur zu ihm: „Sei!“, und es ist. (Quran, 40:67-68)

Bewusstes Handeln der Eizelle


Die Zellen, die sich auf das Einnisten in der Gebärmutterwand vorbereiten, unterscheiden sich genetisch von denen der Mutter. Warum sie nicht wie ein transplantiertes Organ oder Gewebe abgestoßen werden, war lange Zeit ein ungelöstes Mysterium. R. Flanagan erklärt dies folgendermaßen:
… Der Zellklumpen unterdrückt seine genetischen Marker und sendet stattdessen spezielle Signale aus, die mit einem universellen Kennwort vergleichbar sind. Dieses Kennwort ist bei allen Menschen gleich. Es ist das gleiche, welches die Zellen der Mutter gesendet haben, als sie ein solcher Klumpen war. Daher verteidigen sich ihre Zellen auch jetzt nicht gegen den Eindringling, denn sie erkennen den einnistenden Klumpen biologisch als Freund, nicht als Feind.1
Hier sollten wir über einen bestimmten Punkt nachdenken. Wie Flanagen sagt, ist es ein großes Mysterium, wie eine Zellgruppe eine „universelle Botschaft“ an eine andere Zellgruppe senden kann, die diese Botschaft empfängt und „versteht“, dass es sich um einen Freund und keinen Feind handelt. Wir müssen uns vor Augen führen, dass wir hier nicht über eine Gruppe von Menschen sprechen, sondern über eine Zellmasse, die man mit dem bloßen Auge nicht einmal sehen kann, eine Masse ohne Hände, Augen, Ohren oder Gehirn, aus bewusstseinslosen Atomen, Molekülen und Proteinen. Es ist sicherlich äußerst unlogisch, von diesen Zellen zu erwarten, dass sie bewusst handeln.


Die Wahrheit ist eindeutig: Nur durch Gottes Gnade kann der Embryo sich im Mutterleib einnisten und überleben. Allah hat sowohl den Embryo als auch die Mutter und das Abwehrsystem der Mutter erschaffen.
Siehe, Allah – bei Ihm ist das Wissen von der Stunde. Er sendet den Regen herab. Und Er weiß, was in den Mutterschößen ist. Niemand (sonst) weiß, was ihm morgen widerfahren wird. Und niemand (sonst) weiß, in welchem Lande er sterben wird. Siehe, Allah ist wissend und (über alles) unterrichtet. (Quran, 31:34)


1-Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 34


2- Die Immunzellen der Mutter nähern sich, um den Embryo zu zerstören. (oben) Das perfekte Design des Körpers lässt sie jedoch nicht die Eizelle angreifen.

Die Zellen, die sich in der Gebärmutter eingenistet haben, entwickeln sich und werden an diesem sicheren Ort mit Nahrung versorgt. Doch dies ist erstaunlich, denn der schnell wachsende Embryo ist normalerweise einer großen Gefahr ausgesetzt - dem Immunsystem der Mutter.


Das Immunsystem betrachtet jede Art von Fremdmaterial, das in den Körper eindringt als Feind und greift ihn an. Der genetische Aufbau des Embryos unterscheidet sich von dem der Mutter und ist daher für ihren Körper ein Fremdorganismus. Sobald die Abwehrzellen der Mutter von diesem Fremdorganismus Kenntnis erhalten, eilen sie zur Gebärmutter. Würden keine besonderen Vorkehrungen getroffen, würden diese Abwehrzellen den Embryo sicherlich töten.


Doch bei einer gesunden Schwangerschaft geschieht dies nicht, denn der Embryo wird von Beginn an besonders geschützt.


Bevor sich der Embryo in der Gebärmutterwand festsetzt, entwickeln sich Trophoblastzellen auf der Oberfläche des Embryos und bilden eine Art Filter zwischen den Blutgefäßen der Mutter und des Embryos. Die Immunzellen der Mutter sind nicht in der Lage, dieses Trophoblast-Gewebe zu erkennen, dem bestimmte Proteine fehlen, die die meisten Zellen besitzen und mit deren Hilfe die Immunzellen sie erkennen. Dank dieser Eigenschaft des Trophoblast-Gewebes ist der Embryo vor dem Angriff des mütterlichen Immunsystems geschützt. Darüber hinaus unterstützen einige Trophoblast-Zellen die Versorgung des Embryos mit Sauerstoff, Nährstoffen und anderen Elementen. -National Institute of Health, Researchers Discover How Embryo Attaches to the Uterus News Release, January 16, 2003  (http://www.nichd.nih.gov/new/releases/embryo.cfm)
Lassen Sie uns die besondere Struktur dieser Zellen genauer untersuchen.


Die technischen Eigenschaften der Trophoblast-Zellen


Wie wir bereits beschrieben haben, entwickeln sich auch die Trophoblast-Zellen wie alle anderen Zellen aus der gleichen Eizelle. Dennoch unterscheiden sie sich von den anderen Zellen des Embryos. Diese Zellgruppe unterstützt die Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Am siebten Tag bilden die Zellen in alle Richtungen Auskragungen und beginnen zu wachsen. So dringen sie in die Gebärmutterwand ein. Dabei treffen sie auf die Blutgefäße der Mutter und dringen in deren Oberfläche ein. Auf diese Weise verbindet sich des Embryogewebe nach 7 - 8 Tagen mit dem Blut der Mutter.


Einige Trophoblast-Zellen produzieren Enzyme, die die Haut der Blutgefäße in der Gebärmutterwand zerstören. So wird der Druck des mütterlichen Blutes auf den Embryo abgeschwächt. Die Trophoblast-Zellen erfüllen ihre Aufgabe, als wüssten sie um die drohende Gefahr und treffen Vorkehrungen, um alles zu vermeiden, was zum Tod des Embryos führen würde. Würden diese Zellen die Blutgefäße der Mutter nicht so verändern, würde das Blut der Mutter unter Hochdruck einschießen. Die Blutzirkulation im Embryo würde durch den Außendruck des Blutes der Mutter gestoppt.


In den folgenden Wochen bildet eine Reihe dieser Zellen erneut eine Schutzschicht zwischen dem Blut des Embryos und der Mutter. Diese Schicht ist die „Plazenta“, die eine ganz besondere Struktur aufweist. Wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir, dass die Trophoblast-Zellen diese Schicht als Blutstopper bilden. Dies ist sehr wichtig, da der Embryo nun mit dem Gewebe der Mutter verbunden ist und mit den Nährstoffen aus dem mütterlichen Blut versorgt wird. Die Nährstoffe müssen durchgelassen werden, doch die Abwehrzellen der Gebärmutter dürfen den Embryo nicht mit den Nährstoffen erreichen. So schützt das Puffersystem der Plazenta den Embryo vor eindringenden Abwehrzellen der Mutter. Doch wie kann der Embryo ernährt werden, wenn die Blutzufuhr von der Mutter gestoppt wird?


Die Antwort auf diese Frage zeigt die Perfektion des Aufbaus der Zellstruktur. Kleine Leerräume zwischen den Zellen, die als Stopper dienen, sind so winzig, dass sie nur Nährstoffe aus dem Blutplasma der Mutter für den Embryo durchlassen. Sauerstoff, Nährstoffe und Mineralien aus dem Blut der Mutter gelangen über diese Leerräume zum Embryo. Doch die Abwehrzellen können aufgrund ihrer Größe nicht hindurchdringen. Science et Vie, March 1995, No.190, pp. 21-22 


Wenn wir an die Brücke denken, die zwischen Mutter und Embryo gebildet wird, ist es nicht falsch zu behaupten, dass die Arbeit der Trophoblast-Zellen technische Kenntnisse voraussetzt. Mit dem konstruierten System bauen sie wirklich eine „Lebensbrücke“ zwischen Mutter und Embryo. Die Zellen halten gefährliche Stoffe vom Blut des Embryos ab und lassen notwendige Stoffe durch Lücken herein.


Wir haben hier nur ein paar wenige Aufgaben der Trophoblast-Zellen beschrieben, doch dies reicht aus, um einen Eindruck des perfekten Aufbaus dieser Zellen zu geben. Bei allen Anpassungen lassen sie Leerräume und bilden ein System, das entscheidet, welche Stoffe gut sind und daher hereingelassen werden und welche Stoffe für den Embryo gefährlich sind und daher gestoppt werden müssen. Es ist klar, dass eine solche Struktur nicht zufällig entstehen kann.


Jeder, der behauptet, diese außergewöhnlichen Merkmale seien zufällige Ergebnisse, ist sicher nicht in der Lage, die folgenden Fragen zu beantworten:


Woher wissen die Zellen, was der Embryo für seine Entwicklung braucht?
Wie bestimmen sie, welcher der vielen verschiedenen Stoffe, die sich im Blut befinden, gut für den Embryo sind?


Woher wissen sie, dass die Zellen des Immunsystems für den Embryo gefährlich sind?
Wie bestimmen sie im voraus die Größe des Stoffes, der für den Embryo gefährlich ist?
Woher wissen sie, wie ein Filter aufgebaut sein muss, damit gefährliche Stoffe blockiert und notwendige Stoffe durchgelassen werden?


Tritt nur der geringste Fehler in diesem System auf, so ist der Fortbestand der menschlichen Rasse in Gefahr. Intelligente Menschen wissen, dass nicht der Zufall diesen Zellen ihre besonderen Eigenschaften verliehen haben kann. Der Zufall kann keinen Bauplan erstellen und diesen Bauplan dann auch noch in jedem Menschen genau gleich umsetzen. Allah hat die Trophoblast-Zellen mit ihren besonderen Eigenschaften erschaffen und lenkt sie bei ihrer Aufgabe während der Entwicklung eines neuen Menschen. Dies ist nur ein Beispiel der einzigartigen Kreativität Gottes.


Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist in Übereinstimmung mit der Wahrheit und für eine bestimmte Frist. Aber die Ungläubigen wenden sich von dem ab, wovor sie gewarnt werden. Sprich: „Habt ihr denn gut überlegt, was ihr da anstelle von Allah anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschufen! Oder haben sie etwa einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein älteres (göttliches) Buch oder sonst eine Spur von Wissen, falls ihr wahrhaft seid.“ (Quran, 46:3-4)


Die Plazenta: Brücke des Lebens


Lebenserhaltungssysteme mit modernster Technologie, wie sie in Krankenhäusern eingesetzt werden und Millionen kosten, sind primitiv und fast nutzlos verglichen mit einem kleinen Fleischstück, das nur wenige Kilogramm wiegt. Dieses Fleischstück ist die Plazenta, die von Wissenschaftlern als „der wahre Held der Geburt“ bezeichnet wird. Intimate Universe, The Human Body, Vol. 1, 1998, British Broadcasting Corporation



Die Plazenta ist eine lebenswichtige Verbindung zwischen Mutter und Baby.

Ab einer bestimmten Zeit nimmt der Embryo Nährstoffe, Sauerstoff und andere Stoffe aus dem Blut der Mutter auf. Die Plazenta, die erschaffen wurde, um alle Bedürfnisse des heranwachsenden Fötus zu befriedigen, dient hierbei als Bindeglied für den Stoffaustausch zwischen Mutter und Fötus (ab Anfang des dritten Monats wird der Embryo Fötus genannt). Die Plazenta ist mit weichen Blutgefäßen gefüllt, die die Nährstoffe, die durch die Trophoblast-Zellen gelangen, zum Baby befördern. Sie schickt die Nährstoffe, Sauerstoff und wichtige Mineralien wie Eisen und Kalzium, die von der Mutter kommen, zunächst in die Nabelschnur und von dort in die Kapillargefäße des Fötus. Darüber hinaus sichert die Plazenta nicht nur die Nährstoffzufuhr für den Stoffwechsel des Fötus, sie wählt und transportiert auch die Stoffe, die für die Bildung des Gewebes notwendig sind. Der Fötus benötigt Aminosäuren für alle Syntheseprozesse (Kohlenhydrate, Nukleinsäuren, die Bestandteile der DNA, Fette usw.) Die Plazenta selektiert diese Elemente und entnimmt sie dem Blut der Mutter. Dies geschieht allgemein mithilfe bestimmter Trägerstoffe. Sie speichert die Elemente, verwendet selbst, was sie braucht und schickt einen Teil in den Blutkreis des Fötus. Neben den Nährstoffen passieren auch Ionen die Plazenta, von denen zwei besonders wichtig für den Fötus sind. Es ist wichtig, dass diese in größeren Mengen gespeichert werden. Das eine ist Eisen, das zur Vergrößerung des Blutvolumens dient, das andere Kalzium, das zur Entwicklung der Knochen erforderlich ist. Der Transport dieser Elemente ist besonders effektiv: Selbst wenn die Mutter nur wenig Eisen zu sich genommen hat, extrahiert die Plazenta die notwendige Menge aus dem Blut der Mutter, erfüllt die Bedürfnisse des Babys und schützt es vor Gefahren. Science et Vie, March 1995, No.190, pp. 119-120  

Die Plazenta ist auch für den umgekehrten Vorgang zuständig, nämlich den Abtransport der Abfallstoffe vom Fötus zum Blut der Mutter.


Wir dürfen nicht vergessen, dass die Plazenta, von der wir gesagt haben, dass sie „auswählt“, „entnimmt“, „speichert“ und „transportiert“, nur ein Gewebe ist, das aus Zellen besteht. Die Plazenta führt all diese Aktivitäten, die wir mit den oben genannten Verben ausdrücken, aus, z. B. weiß sie, dass Eisen benötigt wird und sie ist in der Lage, das Element Eisen aus anderen Stoffen auszuwählen und weiß, wie es verwendet wird. Sie ist kein menschliches Wesen, die über diese Kenntnisse verfügt, sondern nur eine Zellansammlung, die Plazenta genannt wird. Die Zellen, aus denen die Plazenta besteht, erkennen den Stoff, den sie brauchen und sind in der Lage, ihn auszuwählen. Die Tatsache, dasdass eine Zelle ein Element erkennen kann, ist ein Wunder. Außerdem ist es noch mysteriöser, dass sie den entsprechenden Stoff in der erforderlichen Menge entnehmen und an einen bestimmten Ort bringen kann. Wenn sie dies und das folgende lesen, sollten sie sich dies immer bewusst machen.


Die Vorgänge, die das Wunder der Entstehung eines Menschen ausmachen, zeigen ein Bewusstsein der Zellen und der Moleküle und Atome, aus denen diese Zellen bestehen. Tatsächlich gehört dieses Bewusstsein nicht ihnen selbst, sondern Allah, Der sie erschaffen und ihnen ihre Aufgaben eingegeben hat.
Die auf den folgenden Seiten beschriebenen Details sind weitere Beweise für Seine Schöpfung.
Weitere lebenswichtige Aufgaben der Plazenta


Drei verschiedene Schläuche laufen durch die Nabelschnur und stellen die Verbindung zwischen Baby und Mutter her. Eine dieser Schläuche transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zum Embryo. Daher kann der Embryo, der in einer Umgebung lebt, die mit Flüssigkeit gefüllt ist und dessen Lungen ebenfalls mit dieser Flüssigkeit gefüllt sind, nicht ertrinken. Und obwohl er noch kein Verdauungssystem hat und nicht essen kann, verhungert er nicht. Über die anderen beiden Schläuche werden Abfallstoffe des Embryos entsorgt. Es wird deutlich, dass der Embryo nach einem perfekten Design erschaffen wurde.

Die Nabelschnur, die den Fötus mit der Plazenta verbindet, besteht aus drei Blutgefäßen und sieht aus wie ein langes Seil. Eines dieser Blutgefäße wird Nabelschnurvene genannt. Sie leitet das Blut mit den Nährstoffen und dem Sauerstoff von der Plazenta zum Baby. Die anderen beiden Blutgefäße werden Nabelschnurarterien genannt und transportieren Blut mit Kohlendioxid und Abfallstoffen vom Baby zur Plazenta.


Dank der starken und flexiblen Struktur der Nabelschnur verdreht und knickt diese nicht leicht. Es ist äußerst wichtig, dass die Blutzufuhr nicht unterbrochen wird. Darüber hinaus kann sich das Baby durch die flexible Struktur der Nabelschnur leicht bewegen.


Betrachtet man die Funktionen der Plazenta, so übernimmt sie für den Fötus die Aufgabe der Leber und des Magens, aber auch die des Darms und der Nieren. Außerdem erfüllt die Plazenta ihre Aufgabe nicht nach einer festen Ordnung, sondern passt sich den Bedürfnissen des Babys an. Der Nahrungsbedarf des Fötus ist z. B. in den ersten beiden Monaten anders als im achten und neunten Monat. Doch die Plazenta passt sich an und stellt ein perfektes Gleichgewicht her, wählt die Nährstoffe, die das Baby im jeweiligen Entwicklungsstadium am besten aufnehmen kann.


Eine der wichtigsten Aufgaben der Plazenta ist die Ausschüttung von Hormonen (z. B. Östrogen und Progesteron), die der Fötus benötigt. Progesteron verringert vor allem das Zusammenziehen der Gebärmutter und gibt dem Baby physische Unterstützung. Damit sich das Baby weiter entwicklenentwickeln kann, sorgt es für die Bildung einer bequemen Umgebung. Darüber hinaus fördert es die Entwicklung der Milchdrüsen in den Brüsten der Mutter und hilft zur rechten Zeit bei der Milchproduktion. Außerdem regt es den Stoffwechsel der Mutter an, was ihre Gesundheit und Befinden verbessert. Die Hormone machen die Gebärmutter zu einem bequemen und sicheren Ort für den Embryo. Die Ausschüttung im erforderlichen Maß und zu passender Zeit sind für das Baby und einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft sehr wichtig. Die Hormone bereiten darüber hinaus das mütterliche System auf die Geburt vor.


Mit all ihren Aufgaben gewährleistet die Plazenta, dass das Baby immun gegenüber Infektionen ist, die während der letzten drei Schwangerschaftsmonate auftreten könnten.


Was wir bis hierher beschrieben haben sind nur einige der Aufgaben, die die Plazenta während der Entwicklung des Babys erfüllt. Und in allem was wir hier beschrieben haben, gibt es unglaublich viele winzige Details. Jedes System hängt von der Funktion zahlreicher komplexer chemischer Vorgänge ab.
Jede neue Untersuchung, die über die Entwicklung des Fötus durchgeführt wird, zeigt wieder neue Aufgaben, die die Plazenta zum Wohle des Babys übernimmt. Doch bei alldem gibt es eine Gemeinsamkeit. Jede Aktivität der Plazenta verbindet Mutter und Embryo durch ein perfektes Zusammenspiel miteinander. Diese Einheit von Mutter und Baby ist von größter Bedeutung, denn, wenn nur ein kleines Ungleichgewicht im Körper der Mutter entstehen würde, könnte der Embryo nicht überleben.


Die Tatsache, dass ein aus Zellen bestehendes Organ die Bedürfnisse eines Lebewesens kennt, sie bestimmt, weiß, wie es sie erfüllen kann, sowie die Tatsache, dass dieses Organ alle notwendigen Stoffe in der korrekten Zusammensetzung herstellt, auswählt und zuweist, kurz, dass dieses Organ bewusst Handlungen ausführt, ist etwas, dass es nicht ohne Hilfe aus sich selbst heraus bewerkstelligen könnte. Wenn beispielsweise ein Mensch die gleichen Aufgaben ausführen sollte, wäre er dazu nicht in der Lage. Eine Person ohne medizinische Ausbildung ist nicht in der Lage zu bestimmen, was ein Fötus benötigt und wann bestimmte Maßnahmen durchzuführen sind, um die entsprechenden Stoffe auszuwählen und unerwünschte Stoffe zu entfernen. (Selbst eine Person mit medizinischer Ausbildung wäre nicht in der Lage, diese Aufgabe Tag und Nacht auszuführen, ohne einen Fehler zu machen.)

VON EINER ZELLE ZUM FLEISCHKLUMPEN …


Die Zellen teilen sich immer wieder und vermehren sich im Laufe der Zeit. Sie bilden lichtempfindliche Augenzellen, Nervenzellen, die auf Bitteres, Süßes, auf Schmerzen, Hitze und Kälte reagieren, Ohrenzellen, um Schallwellen zu empfangen, Zellen des Verdauungssystems, um Nahrung zu verarbeiten und viele andere Zellen.
Nach den ersten drei Wochen haben die sich vermehrenden Zellen die Gestalt eines Fleischklumpens angenommen. Im Quran wird diese Entwicklung als ein Übergang von „alaq“ (das sich Anklammernde oder sich Einnistende) zu einem „Klumpen Fleisch“ beschrieben:


Dann machen Wir den Tropfen zu etwas, das sich einnistet, und das sich Einnistende zu einer Leibesfrucht, und formen das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein mit Fleisch. Dann bringen Wir dies als eine weitere Schöpfung hervor. Gesegnet sei Allah, der Beste der Schöpfer! (Quran, 23:14)
Erst vor kurzem haben Embryologen entdeckt, dass das erste Entwicklungsstadium eines Babys mit dieser Entwicklung endet. Doch diese wissenschaftliche Tatsache wurde bereits vor 1400 Jahren im Quran beschrieben, der uns perfekt und fehlerfrei von Gott, dem Herrn des Universums, gesandt wurde. Groß ist die Macht Gottes.


In der Abbildung links ist ein drei Wochen alter Fötus dargestellt, der an der Gebärmutterwand hängt. Diese Zellmasse, die einem Stück Fleisch ähnelt, wird sich weiter teilen. Mit der Zeit werden sich die Augen, mit denen wir sehen, die Nase, mit der wir riechen, die Füße, mit denen wir laufen und gehen und die Hände und alle inneren Organe aus diesen Zellen bilden. Diese fantastische Umwandlung kann nicht zufällig entstanden sein. Sie kann nicht von selbst entstanden sein. Allah, der Herr aller Welten, hat all diese wundervollen Umwandlungen im Körper bewirkt.
 
Doch diese Aufgaben, zu denen ein Mensch nicht imstande ist, werden effizient und fehlerfrei von diesem Organ, das wir Plazenta nennen, erledigt. Und jede Plazenta in Millionen von Frauen, die in tausenden von Jahren gelebt haben, hat dieses tiefe Bewusstsein und diese perfekte Leistung gezeigt. Tatsächlich ist die perfekte Struktur der Plazenta und ihre bewussten Aktivitäten das Ergebnis von Allahs Schöpfung mit all ihren Eigenschaften. Das Gegenteil zu behaupten würde die Grenzen der Intelligenz überschreiten. Im hervorragenden Design, mit dem Er den menschlichen Körper ausgestattet hat, zeigt Allah uns Sein unvergleichliches Werk. Er weist uns im Quran an, diese Wahrheit zu bedenken:


Der Herr der Himmel und der Erde und was zwischen ihnen ist. Darum diene Ihm und beharre in Seiner Anbetung. Kennst du etwa einen, der den gleichen Namen verdient?“ Der Mensch sagt (oft): „Wenn ich einst gestorben bin, soll ich dann wieder zum Leben erstehen?“ Bedenkt der Mensch denn nicht, dass Wir ihn schon zuvor erschufen als er ein Nichts war? (Quran, 19:65-67)


Wenn Sie auf derden nächsten Seiten weiterlesen, sollten Sie einen wichtigen Punkt nicht vergessen. Wie wir in den bereits erwähnten Beispielen gesehen haben, bestehen alle Körperteile, die nach einem perfekten Plan funktionieren, ihre zahlreichen Aufgaben immer zur passenden Zeit erfüllen, wissen, wann bestimmte Vorgänge enden müssen, nicht frühzeitig aufgeben, im Team arbeiten, Entscheidungen treffen, um bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen und die notwendigen Stoffe zur rechten Zeit produzieren, lediglich aus Zellen. Wie wir noch genauer sehen werden, verfügen diese Zellen, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, offensichtlich über Intelligenz, doch diese Intelligenz gehört nicht den Zellen. Zellen bestehen aus bewusstseinslosen und leblosen Atomen, die nicht denken und Entscheidungen treffen können. Dieses höhere Bewusstsein und die Intelligenz gehören Allah. Es ist wichtig, dass wir uns diese Wahrheit immer bewusst machen. Dadurch kann jeder Einzelne sein Bewusstsein für die wundervollen Ereignisse vertiefen und Zeuge von Gottes unendlicher Macht werden.


Der Körper nimmt Gestalt an


In den ersten Tagen nimmt der Embryo Nährstoffe nur über das Blut der Mutter auf. Nun braucht er sein eigenes Kreislaufsystem, um seinen Körper mit Nährstoffen zu versorgen und Sauerstoff an alle Zellen zu leiten. Um dieses System aufzubauen, schließen sich einige Zellen spontan zusammen und beginnen damit, das Kreislaufsystem zu bilden. Diese Zellaktivität ist ein klarer Beweis dafür, dass die Zellen von einer höheren Intelligenz und einem unendlichen Wissen angeleitet werden.



23.Tag


25.Tag


26-27. Tag


33.Tag


40.Tag


55.Tag

 

Links ist die tatsächliche Größe des Embryos in den ersten Tagen seiner Entwicklung zu einem Menschen dargestellt. Allah bewirkt, dass aus dieser Zellmasse, die nur wenige Millimeter groß ist, ein voll entwickelter Mensch wird.

Etwa am 13. Tag bewegt sich eine Zellgruppe zu der Stelle, wo das Herz in der Brust entstehen soll. Sie ordnen sich in einer U-förmigen Röhre an und bilden bewusst zunächst die Grundstruktur des Herzens. Danach, als hätten sie gehört, dass die Entwicklung des Herzens begonnen hat, beginnen tausende anderer Zellen, die Blutgefäße zu bauen, die den gesamten Körper durchziehen werden. Auf diese Weise wird durch das bewusste Aufstellen an den entsprechenden Stellen, die Bildung der Blutgefäße um den 21. Tag abgeschlossen. Nun ist das Kreislaufsystem bereit, seine Funktion aufzunehmen und nach dem ersten Herzschlag, etwa am 25. Tag, schlägt das Herz in einem Rhythmus von 60 Schlägen pro Minute während des ersten Monats seiner Entwicklung. (Eldra Pearl Solomon, Linda R. Berg, Diana W. Martin, Claude V. Willee, Biology, 3rd ed., Saunders College Publishing, p. 1069) Die ersten Kontraktionen laufen wie eine Welle durch das gesamte Herz. Doch wenn das Herz vollständig gebildet wurde, verteilen sich die Kontraktionen über die verschiedenen Kammern.


Das Herz beginnt zu schlagen, doch noch ist kein Blut vorhanden. Auch hierfür stehen entsprechende Zellen bereit. Diese Zellen sehen voraus, dass der neue menschliche Körper eine Substanz benötigt, die man „Blut“ nennt und bilden daher die Blutzellen. Und nicht lange danach beginnt das Blut durch die Blutgefäße zu strömen. Nach nur vier Wochen sind Herz und Blutgefäße vollständig mit Blut gefüllt. Die Entwicklung des Herzens, des Kreislaufsystems und des Blutes ist wirklich eine erstaunliche Sache. Obwohl keines zuvor existierte, bauen die Zellen das für das menschliche Leben unerlässliche Kreislaufsystem nach einen perfekten Plan auf und bewegen sich zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Keines der Stadien, die wir hier beschrieben haben, ist das Ergebnis zufälliger Vorgänge. Dieser perfekte Bauplan kann unmöglich von Zellen entwickelt worden sein, die sich aus einer einzigen Zelle gebildet haben. Auch an diesem Punkt erkennen wir deutlich die Wahrheit der Schöpfung.


Nicht nur die Bildung des Kreislaufsystems, sonder auch die Eigenschaften aller Elemente desselben, wurden in einem erstaunlichen Gleichgewicht erschaffen. Das Blut eines Babys, das sich im Mutterleib entwickelt, besitzt viele besonderen Eigenschaften, die das Blut eines erwachsenen Menschen nicht aufweist. Das Hämoglobin (der Blutfarbstoff) im Blut des Babys ist z. B. in der Lage, mehr Sauerstoff aufzunehmen als bei einem Erwachsenen. Die Anzahl der roten Blutkörperchen in einem Kubikzentimeter Blut ist bei einem Embryo höher als in der gleichen Menge Blut eines neugeborenen Babys. Im vierten Schwangerschaftsmonat kann die Nabelschnur täglich 24 Liter Blut zwischen dem Baby und der Plazenta transportieren. Der Blutkreislauf fließt in konstanten Runden und liefert Nährstoffe von der Plazenta zum Baby und entsorgt Abfallstoffe zur Plazenta. Dies geschieht so flüssig, dass ein Durchlauf in etwa dreißig Sekunden abgeschlossen ist. So beginnt das Blut, den notwendigen Sauerstoff und die Nährstoffe von der Plazenta zu den Zellen zu transportieren. Zu diesem Zeitpunkt bilden sich auch die Nieren, das Blut wird gereinigt, indem Abfallstoffe aus den Embryozellen zu den Nieren transportiert werden.

Diese Zellen, noch vollkommen unabhängig voneinander, sind die Zellen der Blutgefäße. (1 – 2) Nur wenig später kommen diese Zellen plötzlich zusammen und verbinden sich. (3 – 4) Die Zellen formen die Blutgefäße. (5 – 6) Schließlich bauen sie ein perfektes und vollkommen dichtes Leitungssystem. Die innere Oberfläche der Blutgefäße ist so glatt, als wären sie von Hand bearbeitet worden. Die Gesamtlänge der Blutgefäße beträgt über 40 000 km. Dies ist die Länge des gesamten Erdumfangs. Dieses wunderbare Design stammt von Allah, dem Herrn der Welten.

Lassen Sie uns einen Moment nachdenken: Ist es möglich, dass ein solch perfektes System eines Tages einfach durch Zufall entstanden sein kann, perfekt und ganz von selbst? Ist es möglich, dass die besonderen Eigenschaften des Babyblutes, der Blutgefäße, die das Blut zum Herzen und vom Herzen zu den entsprechenden Körperbereichen transportieren und der Elemente, die die Blutzellen mit der Plazenta verbinden, im Laufe der Zeit zufällig entstanden sind? Ist es möglich, dass all diese Elemente des Systems sich selbst entwickelt haben?


Sicherlich nicht. Dieses System, das für den Menschen von ungeheurer Bedeutung ist, muss in einem Moment perfekt entstanden sein, denn das kleinste Problem bei der Bildung des Blutes oder der Blutgefäße würde die Entwicklung des Embryos stören. Würde das Herz das Blut pumpen, bevor sich die Blutgefäße gebildet hätten, dann würde das Blut unkontrolliert fließen und es würde kein Blutkreislauf zustande kommen. Oder wenn das Herz nicht rechtzeitig zu schlagen beginnen würde, könnte kein Blut durch den Körper fließen. Das bedeutet, dass der Embryo sich nicht im Mutterleib entwickeln könnte und absterben würde. Und doch sind diese Vorgänge in jedem der Millionen Menschen, die gelebt haben bis zum heutigen Tag, immer problemlos abgelaufen. Das Herz macht seinen ersten Schlag genau zur richtigen Zeit und pumpt genügend Blut durch den sich entwickelnden Körper. Das zeigt, dass die Fragen weiter oben unlogisch sind: „Könnte dies zufällig geschehen sein?“ Die Tatsache, dass ein System, ein Lebewesen oder ein Organismus in einem Moment entstanden ist, ist ein klarer Beweis dafür, dass er erschaffen worden sein muss. Dies ist die Wahrheit, die jeder intelligente Mensch bestätigen wird.


Der Schöpfer all dieser perfekten Systeme ist Allah, Der den Menschen mit allem erschaffen hat, was er braucht und ihm die beste Form verleiht.


Der Aufbau des Nervensystems


Während all diese Vorgänge ablaufen, muss sich noch ein weiteres wichtiges System entwickeln, nämlich das zentrale Nervensystem. Das zentrale Nervensystem (das Gehirn und das Rückenmark) bilden sich aus einer längeren Verdickung des Ektoderms, der äußeren der drei primären Keimscheiben des Embryos. Die Seiten dieser Nervenplatte bilden eine längliche Wölbung, deren Kanten sich im Verlauf des weiteren Wachstums treffen und verbinden und auf diese Weise das Neuralrohr formen. Der vordere Teil dieses Neuralrohres verdickt und erweitert sich, um das Gehirn zu bilden. In der Zwischenzeit entwickelt sich aus dem hinteren Teil das Rückenmark.


Alle Entwicklungen, die wir hier in ein oder zwei Sätzen beschrieben haben, übersteigen die menschliche Vorstellungskraft. Die anderen Entwicklungsstadien des Nervensystems bestätigen wieder und wieder die außerordentliche Eigenschaft dieser Vorgänge.

Den Aufbau des Gehirns kann man in der klaren Flüssigkeit des Mutterleibs deutlich erkennen. Die Konstruktion wird von Zellen durchgeführt, die keine Intelligenz oder Bewusstsein haben. Am Ende dieses wundervollen Prozesses besitzt das Baby insgesamt 10 Milliarden Gehirnzellen. Jede Zelle weiß genau, mit welchen Zellen sie sich verbinden muss. Aus unendlich vielen Möglichkeiten sucht sie sich die Stelle aus, an die sie gehört. Sie verbindet sich mit genau der Zelle, mit der sie sich verbinden muss. Am Ende werden 100 Billionen perfekter Verbindungen im Gehirn entstanden sein. Der Wille, mit dem diese bewusstseinslosen Zellen im Dunkeln den weltbesten Computer zusammen bauen - das Gehirn - ist das unendliche Wissen Allahs.

Ab der fünften Woche werden in der Wirbelsäule spezielle Nervenzellen gebildet, die so genannten Neuronen. Sie werden sehr rasch gebildet, etwa 5000 pro Sekunde. (Science et Vie, March 1995, No.190, p. 889) Eine große Zahl an Gehirnzellen bilden sich in den ersten fünf Monaten des Embryos und alle nehmen ihren Platz im Gehirn ein, bevor das Baby zur Welt kommt. Die Zellen des Nervensystems bilden sich sehr rasch und bewegen sich dann zu entlegeneren Bereichen, um die Nervenkanäle des zentralen Nervensystems zu formen.


Doch an diesem Punkt ist es absolut wichtig, dass jedes Neuron seinen speziellen Platz im zentralen Nervensystem findet. Daher müssen die jungen Neuronen unbedingt geführt werden, um die Stelle zu finden. Diese Führung übernehmen spezielle Zellen, die sich wie eine Art Kabel zwischen den Stellen, wo sich Gehirn und Rückenmark bilden, ausstrecken. Die Neuronen verlassen den Ort, an dem sie gebildet wurden und bewegen sich entlang dieser Führungen. Sie erkennen den für sie vorgesehenen Platz, lagern sich dort an und entwickeln Verlängerungen, die Verbindungen zu anderen Neuronen herstellen.


Dies ist alles gut und schön. Aber woher wissen Neuronen, dass sie sich auf eine solch lange Reise begeben müssen, wenn sie sich gebildet haben? Wie entscheiden sie, dass sie sich einem Führer anvertrauen und mit anderen kooperieren müssen, um ihr Ziel zu erreichen? Was wir Neuronen nennen, sind Zellen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind und die wieder nur aus Atomen und Molekülen bestehen. Zweifellos können sie sich von selbst nicht bewusst auf den Weg machen und Entscheidungen treffen. Nicht das Gehirn leitet sie an, denn das Gehirn des Embryos im Mutterleib ist noch nicht vollständig entwickelt.


Sobald sich diese Zellen gebildet haben, bewegen sie sich, als seien sie programmiert, zu einem unbekannten Platz. Es ist klar, dass im Verlauf der Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems nicht ein Vorgang zufällig entstanden sein kann, denn die geringste Abweichung würde eine Kettenreaktion auslösen und das gesamte System liefe falsch. Die Bildung von Neuronen und der Aufbau eines Systems aus Nerven ist nur ein Stadium bei der Entwicklung des Gehirns und des daran angeschlossenen Nervensystems. Nicht ein einziges Neuron, geschweige denn das Gehirn, kann, wie die Evolutionisten behaupten, durch zufällige Entwicklungen, entstehen.


Und es gibt noch viel mehr Details bei dieser Entwicklung. Zum Beispiel haben die Neuronen bei ihrer Bildung eine andere Struktur als die bei erwachsenen Menschen. Um die Aufgaben des Nervensystems eines sich entwickelnden Menschen ausführen zu können, bewegen sich die Neuronen zu bestimmten Körperbereichen. Hierfür sind sie in der Lage, zunächst ohne Sauerstoff zu überleben. Wenn sie jedoch den Gehirnbereich erreichen und sich dort niederlassen, nehmen sie sofort einen Stoffwechsel an, der zum Überleben Sauerstoff benötigt. Diese Veränderung muss immer genau im richtigen Moment geschehen, andererseits wäre das Überleben der Nervenzellen gefährdet. Dies ist zweifellos ein Wunder. Science et Vie, March 1995, No.190, p. 94


Heute wissen wir, dass es für menschliche Gehirnzellen äußerst gefährlich ist, über einen bestimmten Zeitraum nicht mit Sauerstoff versorgt zu werden. Und dauert dieser Zeitraum länger an, tritt zunächst Lähmung und schließlich der Tod ein. Doch die Neuronen besitzen bei ihrer Bildung zunächst ein vollkommen anderes System. Kommt es nur in diesem Stadium zu einer Störung, d. h. tritt keine Veränderung des Stoffwechsels der Neuronen zum richtigen Zeitpunkt ein, kann sich der Embryo nicht zu einem menschlichen Wesen entwickeln. Natürlich ist es für eine Zelle unmöglich, festzulegen, welche Funktion sie in Zukunft übernehmen soll und ihre Struktur aus eigenem Antrieb entsprechend zu verändern.


So ist die Realität deutlich zu erkennen: Allah hat die Neuronen mit ihren besonderen Eigenschaften erschaffen, Er schickt sie im richtigen Moment an die Arbeit und leitet sie zu der Stelle, an die sie gehören. Jeder Mensch sollte wissen, dass er diese Entwicklungsstadien selbst durchlaufen hat und sich für die Herrlichkeit bedanken, mit der Gott ihn als Menschen erschaffen hat. Er darf nicht einen Moment vergessen, dasdass Allah der Schöpfer aller Dinge ist und dass es neben Ihm keine anderandere Macht in den Himmeln und auf der Erde gibt.


... Glaubst du etwa nicht an Den, Der dich aus Staub erschaffen hat und dann aus einem Samentropfen, und dich dann zu einem Mann geformt hat? Für mich ist jedoch Allah mein Herr. Und ich stelle meinem Herrn nichts zur Seite. (Quran, 18:37-38)


Die wichtige „Planung“ der Zellen


Wenn wir die Entwicklung des Embryos betrachten, erkennen wir einen hohen Grad an Verhältnismäßigkeit und Harmonie. Am Ende des ersten Monats werden vollständig entwickelte Augen, Ohren, Nase, Kinn und Wangen sichtbar.


Im Verlauf dieser harmonischen Entwicklung sind Wachstum und Strukturänderungen sehr wichtig. Diese Veränderungen müssen genau gleich für alle Körperteile ablaufen, denn alle Organe des menschlichen Körpers besitzen eine äußerst komplexe Struktur. Allein das Auge besteht z. B. aus 40 verschiedenen Teilen. Damit das Auge seine Funktion aufnehmen kann, muss das Wachstum der Teile verhältnismäßig ablaufen, die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen hergestellt werden und jeder Teil sich an seinem Platz befinden. Ansonsten könnte das Auge nicht funktionieren. Auf gleiche Weise müssen bei der Entwicklung der Arme Knochen und Muskeln zur gleichen Zeit gebildet werden.


Dies zeigt, dass alle Zellen des Embryos in vollkommener Harmonie zusammen arbeiten. Jede einzelne Zelle ist sich des Gesamtplans des Körpers bewusst. Jede einzelne Zelle sendet Botschaften aus und reagiert auf Botschaften von anderen Zellen. Alle Zellen des Embryos arbeiten zusammen. Richtig betrachtet verhält sich jede Zelle anders und verwendet die für sie notwendigen Informationen aus der DNA.


Aber woher wissen die Zellen, wohin und was sie tun müssen? Wie können sie so exakt mit anderen Zellen zusammen arbeiten? Wer entscheidet, wie das genetische Material in den Zellen verwendet wird, und wie differenzieren sich die Zellen voneinander?


In den Organen unserer Körper darf kein Mangel oder Übermaß entstehen. Ein Mangel in einem Organ ist manchmal fatal, es führt zumindest zu einer Beeinträchtigung. Ein Übermaß bürdet dem Körper eine unnötige Last auf. In diesem Fall ist es zunächst notwendig, die Anzahl der Organe zu bestimmen, die der Körper benötigt. Wie wird die Anzahl bestimmt? Warum beginnt nicht eine Zellgruppe mit der Bildung eines Organs während eine andere Zellgruppe ebenfalls das gleiche Organ ein zweites Mal formt.


make an organ, another group of cells is not making a second, exactly similar organ?

Die Evolutionisten umgehen dieses Thema und behaupten, das DNA-Molekül sei für diese Aufgaben zuständig, doch damit betrügen sie sich nur selbst. Der wichtigste Aspekt hierbei ist folgender: Wer hat die Informationen in das DNA-Molekül jeder Körperzelle geschrieben? Und wer hat entschieden, wann und wie diese Informationen verwendet werden sollen? Auf diese Fragen geben die Evolutionisten keine Antwort.


Zellen aus bewusstseinslosen und leblosen Atomen, Blutgefäße, Gewebe, Luft, Wind oder andere materielle Dinge besitzen nicht die Fähigkeit, eine solche Entscheidung zu treffen. Allah hat den wunderbaren Plan in die DNA geschrieben und Allah hat die perfekte Umsetzung dieses Plans gesichert, indem Er den Zellen eingibt, was sie tun müssen. Und Allah wacht über alle Dinge.

DIE WUNDERBARE ENTSTEHUNG DES AUGES


In der vierten Woche bilden sich zwei Höhlen auf jeder Seite des Embryokopfes. Kaum zu glauben, aber die Augen werden sich ab der sechsten Wochen in diesen Höhlen bilden. Über Monate arbeiten die Zellen nach einem unglaublichen Plan und formen Schritt für Schritt die verschiedenen Teile des Auges. Einige Zellen bilden die Hornhaut, andere die Pupille und wieder andere die Linse. Ist der Aufbau eines Teils, den eine bestimmte Zellart übernimmt, abgeschlossen, hört sie auf zu arbeiten. Jede Zelle erstellt einen anderen Teil des Auges und hinterher verbinden sie sich auf wundervolle Art und Weise. Es ist ein fehlerloser Prozess, nichts anderes nimmt den Platz der Pupille ein und die Hornhaut, die Augenmuskeln und alle anderen Elemente befinden sich an ihrem Platz. Diese Vorgänge gehen weiter und das Auge wird mit seinen verschiedenen Schichten aufgebaut.


Hier müssen wir uns einige Fragen stellen: Woher wissen diese Zellen, dass sie verschiedene Schichten bilden müssen? Wie entscheiden sie, wo sie beginnen und wo sie mit dem Aufbau jeder Schicht enden müssen? Es gibt für all dies nur eine Erklärung: Die Zellen sind in der Lage, diese bewussten Aktivitäten auszuführen, da sie von Gott angeleitet werden. Doch die Evolutionisten, die die Entstehung des Menschen durch zufällige Vorgänge erklären möchten, finden auf diese Fragen keine Antwort.


Ein Evolutionswissenschaftler, der den perfekten Plan des menschlichen Körpers erklärt hat, war Hoimar von Ditfurth. In seinem Buch „Im Anfang war der Wasserstoff“, beschreibt er die Entstehung des Menschen im Detail, gibt aber zu, dass die Evolutionstheorie niemals eine Antwort auf die Fragen des „wie“ oder „warum“ liefern könnte:


Wäre nicht festgelegt, wo und wann der Aufbau beginnt und in welcher Reihenfolge jede Komponente ihre Funktion aufnimmt, so wäre der gesamte Plan nutzlos, auch wenn er in allen anderen Aspekten perfekt wäre. Wir wissen, dass wir ein Gebäude von unten aufbauen müssen und dass wir nach den Wänden das Dach aufsetzen. Und wenn die Installation von Strom und Wasser nicht abgeschlossen ist, können wir die Wände nicht verputzen. Neben dem Bauplan muss auch die Reihenfolge der Schritte beachtet werden.


Dies gilt auch für natürliche Konstruktionen und besonders für Zellen. Doch wir wissen fast nichts darüber wie diese Beziehung von „vorher und nachher“ in der Organisation einer Zelle abläuft. Biologen waren bisher nicht in der Lage, herauszufinden, wer einer Zelle sagt, welchen Teil des Plans sie ausführen muss. Wer gibt zur richtigen Zeit den Befehl, der gleich einem Embargo manche Gene deaktiviert, und wer setzt Unterdrückergene und Beschleunigergene ein? Bei diesen Fragen tappen wir vollkommen im Dunkeln.1


Bei der Entstehung des Auges, „der feinsten Kamera der Welt“, haben wir gesehen, dass bewusstseinslose Zellen mit dem größten Bewusstsein zusammen arbeiten und das Auge im Mutterleib aus dem Nichts erschaffen. Sicher sind nicht die Zellen selbst in der Lage, diese außergewöhnlichen Dinge zu leisten: Sie handeln nach der Eingebung des allmächtigen Gottes. Im Quran teilt uns Allah mit, das Er dem Menschen seine Form gibt:


Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Quran, 59:24)
1-Hoimar von Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff, S. 129-130.

Die Knochen werden mit Muskeln überzogen


Noch bis vor kurzem gingen Embryologen davon aus, dass sich die Knochen und Muskeln eines Embryos gleichzeitig entwickeln. Neuere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass es ganz anders ist und übersehen wurde. Zuerst verknöchert sich das Knorpelgewebe. Danach schließen sich Muskelzellen aus dem Gewebe um die Knochen zusammen und hüllen den Knochen ein.


Diese wissenschaftliche Tatsache, die erst vor kurzem entdeckt wurde, findet sich bereits seit 1.400 Jahren im Quran.
Dann machen Wir den Tropfen zu etwas, das sich einnistet, und das sich Einnistende zu einer Leibesfrucht, und formen das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein mit Fleisch. Dann bringen Wir dies als eine weitere Schöpfung hervor. Gesegnet sei Allah, der beste der Schöpfer! (Quran, 23: 14)


Dieser Vorgang, über den uns der Quran bereits vor 1400 Jahren informiert, wird folgendermaßen in einer wissenschaftlichen Publikation mit dem Titel „Developing Human“ beschrieben:


Die Form des Skeletts bestimmt das allgemeine Erscheinungsbild des Embryos im Knochenstadium in der 7. Woche. Die Muskeln bilden sich nicht zur gleichen Zeit, sondern sie entwickeln sich um die Knochen herum im gesamten Körper und bekleiden so die Knochen. Die Muskeln nehmen ihre bekannte Formen und Strukturen an.1
Kurz, die Entwicklungsstadien des Menschen, wie sie im Quran beschrieben sind, stimmen mit den Forschungsergebnissen der modernen Embryologie vollkommen überein. Allah, der Herr aller Welten, hat uns diese Informationen bereits vor Jahrhunderten gegeben.


1-Keith L. Moore, The Developing Human, W.B. Saunders Company, PA, 1982, p. 364a

In der sechsten Woche erscheinen die Arme und Beine des Embryos. Die Reihe an Wundern bei der Entwicklung des Embryos geht unaufhörlich weiter, wenn die Zellen die Hände aufbauen. Einige der Zellen treffen später eine unglaubliche Entscheidung und tausende Zellen begehen nach und nach Selbstmord. Die Zellen sterben entlang einer Linie ab und bilden so die Form zur Entwicklung der Finger. Andere Zellen essen diese toten Zellen auf und formen Aushöhlungen in diesen Bereichen. Diese Aushöhlungen sind die Räume zwischen den Fingern. So entstehen die Finger. Die Tatsache, dass sich Zellen teilweise selbst für den Menschen töten, ist ein deutlicher Beweis, dass Gott den Menschen erschaffen hat. In der Zwischenzeit beginnen einige Zellen mit der Formung der Beine. Diese Zellen wissen nicht, dass der Embryo einmal in der Welt draußen laufen muss, doch sie bilden für ihn Beine und Füße mit der bestmöglichen Struktur. Die Quelle dieser bewussten Aktivitäten der Zellen ist die Eingebung Gottes.

Vorbereitung auf das Leben nach der Geburt


Das Baby, dessen Organe sich langsam entwickeln und das beginnt sich zu bewegen, erwartet eine weitere Entwicklung. Damit das Baby in einer Umgebung überleben kann, die vollkommen anders ist als der sichere Ort, an dem es sich zur Zeitzurzeit befindet, müssen alle notwendigen Vorbereitungen getroffen werden.

Rechts ist der Fötus in der Fruchtwasserblase abgebildet. Das Fruchtwasser in der Blase schützt den Fötus vor Stößen und Erschütterungen. Außerdem trainiert das Fruchtwasser die Därme des Fötus für ihre Absorptionsaufgabe, unterstützt die Funktion der Nieren und gewährleistet eine konstante Temperatur für den Fötus. Das vorhandene Fruchtwasser ist auch für die Mutter sehr wichtig. Dank dieser Flüssigkeit wird verhindert, dass der Fötus Druck auf die Gebärmutter ausübt.

Das Baby muss sich bewegen und seine neuen Organe in Betrieb nehmen. Dieses Problem wurde auf wundervolle Weise gelöst. In der Haut, die das Baby von der Gebärmutter trennt, bildet sich eine besondere Flüssigkeit, das „Fruchtwasser“. Die Nieren des Babys und die Lungen sowie die Fruchtblase und die Gebärmutter sind an der Entstehung dieser Flüssigkeit beteiligt. Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 74


Wasser des Lebens“ für das Baby: das Fruchtwasser


Das Fruchtwasser wird speziell für das Baby produziert. Es stellt sicher, dass die Organe auf ihre Aufgabe nach der Geburt vorbereitet werden. Das Baby übt mit dem Fruchtwasser, um sich an die Vorgänge in der Welt draußen zu gewöhnen. Dazu nimmt es das Fruchtwasser wie Nahrung zu sich. Auf diese Weise erkennt die Zunge bereits die Geschmacksrichtungen bitter, süß, salzig und sauer. Danach nehmen auch die Speicheldrüsen ihre Funktion auf. Das vom Fötus aufgenommene Fruchtwasser bereitet den Darm auf seine Absorptionsfähigkeit vor und bringt die Nieren in Schwung, die die Flüssigkeit ständig aus dem Blut filtern müssen. Die von den Nieren absorbierte Flüssigkeit wird wieder in das Fruchtwasser gegeben, ohne dieses zu verunreinigen, denn die Nieren besitzen die Fähigkeit, entgegen ihrer späteren Funktion, die vom Baby aufgenommene Flüssigkeit zu filtern und zu sterilisieren. Und das Fruchtwasser wird kontinuierlich, wie ein Schwimmbad, mithilfe einiger anderer Flüssigkeiten gereinigt.


Ohne Fruchtwasser kann sich kein Baby in der Gebärmutter entwickeln. Diese Flüssigkeit wurde seit dem ersten Menschen bis heute produziert. Dies widerspricht der Behauptung der Evolutionisten, dass die Entwicklung zufällig Schritt für Schritt über eine bestimmte Zeit entstanden ist.

Gleichzeitig werden mit diesen Entwicklungen auch Verdauungssäfte im Magen ausgeschüttet, um das Verdauungssystem vollständig vorzubereiten. Und die Zellen des neu gebildeten Darms erhalten die Fähigkeit, zwischen Zucker und Salzen zu unterscheiden und später bestimmte Abfallprodukte an das mütterliche Blut zurückzugeben. So nehmen sowohl der Darm als auch die Nieren ihre Arbeit auf. Das Fruchtwasser wird vom Darm des Fötus alle drei Stunden verdaut, d. h. acht Mal täglich, und über das Blut an die Mutter abgeführt. Genau so viel Fruchtwasser, wie verdaut wird, wird vom Mutterleib und den Lungen und Nieren des Fötus, wo es gebildet wird, wieder aufgefüllt. Auf diese Weise bleibt die Menge des Fruchtwassers, das für den Fötus lebensnotwendig ist, immer konstant. Dank dieses perfekten Systems nimmt das Verdauungssystem des Fötus seine Funktion auf, ohne den Fötus zu schädigen.


Entsprechend dem Wachstum des Fötus erhöht sich auch die Menge des Fruchtwassers und beträgt in der zehnten Woche etwa 30 ml, im fünften Monat etwa 350 ml und im siebten Monat etwa 1 Liter. Bei der Geburt beträgt die Fruchtwassermenge jedoch nur noch einen halben Liter. Keith L. Moore, The Developing Human, W.B. Saunders Company, PA, 1982, p. 126


Das Fruchtwasser bereitet nicht nur das Verdauungssystem auf die Zeit nach der Geburt vor, sondern gewährleistet auch, dass das Baby sich bequem im Mutterleib bewegen kann. Der Fötus treibt in dieser Flüssigkeit wie ein Ruderboot, das im Hafen festgemacht wurde. Auf diese Weise kann er sich sicher im Mutterleib bewegen. Gleichzeitig schützt das Fruchtwasser den Fötus auch vor Stößen von außen. Druck, der auf die Flüssigkeit ausgeübt wird, verteilt sich gleichmäßig in jede Richtung und schützt so den Fötus vor gefährlichen Auswirkungen. Wenn die Mutter z. B. läuft, haben die Stöße, die dabei entstehen, keine Auswirkung auf das Baby. Es ist wie ein Korken in einem Wasserbehälter. Das bestmögliche Schutzsystem wurde für den Fötus erschaffen. Jede Art von Gefahr wurde vorherbestimmt und entsprechende Vorkehrungen getroffen.


Das vorhandene Fruchtwasser ist auch für die Mutter sehr wichtig. Es füllt den ganzen Leib aus, so dass der Fötus beim Wachsen und Gewicht zunehmen auf den Leib selbst keinen Druck ausübt. Gäbe es diese Flüssigkeit nicht, würde der Fötus die Gebärmutter nach unten drücken und der Gegendruck der Gebärmutterwände würde eine normale Entwicklung des Fötus unmöglich machen.


Diese besondere Flüssigkeit bietet eine weitere Notwendigkeit für den Fötus. Nämlich eine konstante Temperatur. Wie wir wissen, verteilt sich Wärme gleichmäßig in Flüssigkeiten. Das Fruchtwasser wird ständig erneuert und hat eine konstante Temperatur. Die Wärme, die der Fötus für seine Entwicklung braucht, wird gleichmäßig in alle Richtungen verteilt.


Gibt es nur eine winzige Störung bei der Produktion des Fruchtwassers, bei der kontinuierlichen Reinigung oder der Anpassung der Fruchtwassermenge, wird die natürliche Entwicklung des Fötus gestört. Ist z. B. die notwendige Fruchtwassermenge zu gering, oder ist überhaupt kein Fruchtwasser vorhanden, entstehen eine Reihe von Missbildungen. Glieder verkümmern und verformen sich, Gelenke verschmelzen, Haut löst sich ab und das Gesicht verformt sich wegen des Drucks. Das größte Problem ist, dass die Entwicklung der Lungen behindert wird und das Baby unmittelbar nach der Geburt stirbt. Science et Vie, March 1995, No.190, pp. 112-113

WINZIGE HÄRCHEN BESCHÜTZEN DAS BABY

Das Baby wird im Mutterleib vom Fruchtwasser geschützt. Doch wenn das Baby zu lang in dieser Flüssigkeit schwimmt, wird es beschädigt. Doch dies geschieht nicht. Der Körper des Babys ist hervorragend gegen die Gefahren der Flüssigkeit geschützt. Im fünften Monat überziehen winzige Härchen den Körper des Babys. Diese Härchen bleiben drei bis vier Monate auf dem Körper des Babys. Vor der Geburt überziehen sie den Körper des Babys fast vollständig. Dank dieser Härchen kann das Fruchtwasser der Haut des Babys nicht schaden. Sicher sind diese Härchen eine besondere Vorkehrung zum Schutz des Babys. Es gibt keinerlei Mängel bei der Entwicklung eines Babys im Mutterleib. Dieses System ist so organisiert, dass keine Probleme auftauchen und es ist nur ein Beispiel für die grenzenlose Schöpfungskraft Gottes.

Dies zeigt uns, dass vom ersten Menschen bis heute, die Produktion des Fruchtwassers immer fehlerfrei ablaufen musste. Ohne diese Flüssigkeit kann sich kein Baby im Mutterleib entwickeln. Diese Tatsache widerspricht vollkommen der Behauptung der Evolutionisten, dass Entwicklungen Schritt für Schritt über längere Zeit entstehen. Wenn nur ein Stadium bei der Entstehung eines neuen Menschen ausfällt, wenn z. B. wie gesagt, das Fruchtwasser nicht gebildet würde, käme der Mensch nicht zur Welt und die menschliche Rasse wäre niemals entstanden. Daher kann man nicht behaupten, das Fruchtwasser hätte sich nach einiger Zeit zu bilden begonnen, als die Notwendigkeit dafür da war. Diese Flüssigkeit muss mit dem Baby vorhanden sein. Es kann unmöglich behauptet werden, dass eine solch wichtige Flüssigkeit sich plötzlich durch Zufall gebildet hat. Wenn man jedoch behauptet, dass ein komplexer Organismus in nur einem Moment entstanden ist, dann bedeutet dies, dass er erschaffen wurde. Zufällige Vorgänge können keine Berechnungen durchführen, Bedürfnisse bestimmen, die erforderlichen Vorkehrungen für diese Bedürfnisse treffen und sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort anwenden.


Es ist klar, dass Allah das Fruchtwasser und die damit verbundenen Systeme erschaffen hat. Er hat auch die notwendige Fruchtwassermenge bestimmt.


Allah weiß, was jedes weibliche Wesen (im Schoße) trägt, und um was sich die Schwangerschaft verkürzt oder verlängert. Und jedes Ding hat bei Ihm sein Maß und Ziel. (Quran, 13:8)


Vorbereitung für den ersten Atemzug


Nach der Geburt ist das Wichtigste für das Baby zu atmen. Die Lungen, die noch nie zuvor Luft gesehen haben, müssen sich mit Luft füllen und zu atmen beginnen. Das Baby, das vorher den Sauerstoff über das mütterliche Blut erhielt, muss ihn nun aus der Luft mit den eigenen Lungen aufnehmen. Und auf wundervolle Weise beginnen die Lungen, die noch nie vor der Geburt einen Atemzug getan haben, ganz normal zu atmen.


Allah hat alles so erschaffen, dass für den Moment der Geburt alles bereit steht und die Vorbereitung der Lunge abgeschlossen ist. Bei der Vorbereitung der Lunge spielt das Zwerchfell eine wichtige Rolle. Es befindet sich zwischen dem Magen und den Rippen. Das Zwerchfell nimmt seine Funktion etwa im sechsten Schwangerschaftsmonat auf. Es dehnt sich zunächst und zieht sich periodisch mehrmals pro Stunde zusammen. Nach der Geburt wird es dies kontinuierlich tun.


Hierbei erkennen wir, dass das Baby ständig geschützt wird. Doch dies ist kein Schutz, der von der Mutter ausgeht. Während sich der Fötus entwickelt, führt die Mutter ihr gewohntes Leben fort. Sie hat keinen Einfluss auf die Veränderungen in ihrem Körper. Selbst wenn sie eingreifen wollte, sie könnte es nicht. All diese Abläufe geschehen durch die unendliche Macht unseres Herrn. Allah hat alles erschaffen, was notwendig ist, damit das Kind als normaler Mensch auf wundervolle Weise zur Welt kommen kann. Alle Bedürfnisse des Babys als Fötus werden erfüllt und die Mutter muss sich keine Gedanken darüber machen, was zu tun ist, damit das Baby zur Welt kommt und sicher gestellt ist, dass es überleben kann.


Selbst wenn sie sich hierüber Gedanken machen würde, gibt es nichts, was sie tun könnte. Sie ist z. B. nicht in der Lage, die Abfallprodukte des Fötus in ihren eigenen Nieren zu reinigen und sie zu entsorgen, selbst wenn sie wollte. Allah bestimmt, was ein neuer Mensch braucht, um zur Welt zu kommen und konstruiert das System auf bestmögliche Weise.


Die Vorbereitungen sind abgeschlossen


Während sich der Fötus langsam auf das Leben nach der Geburt vorbereitet, organisiert sich unter den Organen ein außergewöhnliches Team. Dessen Aufgabe wird entsprechend den Anforderungen der Außenwelt erfüllt. Die Augen, die im Mutterleib nutzlos sind, werden auf das Licht der Außenwelt ausgerichtet. Die Ohren werden für die Geräusche der Welt geformt. Auf gleiche Weise werden Magen und andere Verdauungsorgane mit einem phyisiologischen System erstellt, dass genau den Anforderungen der Nährstoffe in der Außenwelt entsprechen. Die Zellen des Verdauungssystems werden programmiert und so angepasst, dass sie Nahrung verdauen können, der sie noch nie begegnet sind. Sie besitzen die Fähigkeit, Kohlenhydrate und Fette zu analysieren, und wissen, welche Nährstoffe von welchem Organ benötigt wird und gewährleisten, dass diese Nährstoffe die entsprechenden Köperzellen erreichen. So wird der Fötus geplant auf die Welt draußen vorbereitet. Hier müssen wir noch einmal hervorheben, dass diese Organe und die Zellen, aus denen der Körper des neuen Menschen besteht, diese Vorbereitungen für eine Umgebung treffen, die sie niemals gesehen haben, von der sie nie gehört haben oder sie anderweitig wahrgenommen haben. Sie entwickeln sich, als würden sie die Umgebung kennen, die nach der Geburt auf das Baby wartet. Sicherlich kann man nicht behaupten, dass diese Zellen diese Fähigkeiten aus eigenem Antrieb erlernt hätten. Die bewussten und absichtlichen Vorbereitungen dieser Zellen wurden ihnen von Gott eingegeben und müssen als ein wichtiger Beweis der Schöpfung betrachtet werden.



Mit der heutigen Technologie ist es möglich, die Entwicklung des Babys im Mutterleib mit Ultraschall zu beobachten.

In den letzten Monaten nimmt der Fötus an Gewicht zu. Bestimmte Zellen produzieren Fettschichten, das die wegen seiner ihrer Farbe „braunes Fett“ genannt wirdwerden. Das besondere braune Fett bildet sich in bestimmten Bereichen des Fötus, z. B. im Nacken, um die Nieren und hinter dem Brustbein. Es isoliert nicht nur, sondern erzeugt selbst auch Wärme. Die besondere Aufgabe diserdieser Fettschicht besteht darin, die Temperatur des Babys in den ersten Wochen nach der Geburt zu halten. Geraldine Lux Flanagan, Beginning Life, Dorling Kindersley, London, 1996, p. 87  Die Tatsache, dass die Zellen, die diese Fettschicht erzeugen, die Aufgabe, die ihnen eingegeben wurde, problemlos erfüllen, ist ein weiterer Beweis der Schöpfung.


Zwischenzeitlich verändert sich die Haut des Fötus entscheidend. Die Hautoberfläche entwickelt sich vor der Geburt, was für das Überleben des Babys sehr wichtig ist. Die Haut des Fötus erzeugt einen öligen Film mit wasserabweisenden Eigenschaften auf der Hautoberfläche, die mit dem Fruchtwasser in Berührung kommt. Dieser Ölfilm hat eine wichtige Funktion zur Förderung der Reifung der darunterliegenden Hautzellen und der Bildung einer Barriere vor der Geburt. 1999-2003, Cincinnati Children's Hospital Medical Center (http://www.cincinnatichildrens.org/svc/dept-div/skin/medical.htm)


Wir haben bereits erwähnt, dass das Immunsystem der Mutter in den ersten Entwicklungsstadien des Embryos keinen Zugriff auf das Blut des Babys hat. Die Immunzellen sehen das Baby als Eindringling und könnten es töten. Doch im neunten Monat ändert sich diese Situation plötzlich und Antikörper (ein schützendes Protein, das vom Immunsystem gebildet wird) im Mutterleib dringen durch die Plazenta zum Fötus vor. Wenn wir nach dem Grund hierfür suchen, werden wir überrascht. In den ersten sechs Monaten nach der Geburt sind die Immunzellen des Babys noch nicht entwickelt, doch das Baby braucht Antikörper, um sich nach der Geburt gegen Krankheitserreger zu schützen. So werden im letzten Monat die mütterlichen Antikörper, die in das Blut des Babys gelassen werden, bereitgestellt, um das Baby vor Infektionskrankheiten nach der Geburt zu schützen. . Laurence Pernoud, J'ettends un enfant, Pierre Horay, Paris, 1995, p. 135  In den folgenden Monaten, in denen das Immunsystem des Babys eigene Antikörper zu bilden beginnt, verlieren die Antikörper der Mutter ihre Wirkung.


Wie in dem, was wir beschrieben haben, ist auch bei diesem Vorgang wie oben beschrieben ein Bespiel für den perfekten Plan bei der Entwicklung des Menschen. Die Details in jedem Monat, jedem Tag, in jeder Minute der Entstehung eines menschlichen Wesens sind genau kalkuliert. Fehlerfreie Systeme verhindern, dass gefährliche Stoffe den Fötus erreichen, aber wenn diese Stoffe benötigt werden, verschwindet das alte System nach dem gleichen perfekten Plan und ein neues entsteht. Sicher geschieht diese Perfektion nicht aus der freiwilligen Entscheidung und dem Willen der Zellen, aus denen ein Mensch besteht. All diese Vorgänge sind Beweise für die unvergleichliche Schöpfung des allmächtigen Gottes.


Wie wir in den genannten Beispielen sehen, wird jedes Stadium der Entwicklung eines Menschen gesteuert und geschieht nach einem perfekt organisierten Plan. Und jeder Mensch durchläuft als Fötus diese kontrollierte Entwicklung und wächst heran. Der besondere Plan und das perfekte Design bei der Entstehung eines Menschen ist für aufmerksame Menschen die Sichtbarwerdung des unendlichen Wissens und der Weisheit Gottes.


ENTSTEHUNG AUS EINEM TROPFEN


Während der neun Monate im Mutterleib wächst das Baby auf perfekte Weise heran. Der Fötus kommt zunächst als Tropfen einer Flüssigkeit in den Mutterleib und entwickelt sich nach und nach zu einem Menschen.


Besteht nur der geringste Mangel beim Ablauf dieser Entwicklung, würde der Fötus sicherlich sterben. Würde z. B. das Gehirn schneller wachsen als die Schädelknochen, so würde das Gehirn des Fötus zusammen gedrückt und Schaden erleiden. Der Ablauf ist auch bei der Entstehung der Augen sehr wichtig, bei der Leber und dem Herz sowie bei allen anderen Organen und Knochen. Die geordnete Entstehung der Organe ist sehr wichtig, denn wenn sich z. B. die Nieren langsamer entwickeln würden und das Kreislaufsystem bereits gebildet wäre, würde das Blut nicht gereinigt und der Körper würde vergiftet.


Doch dies geschieht nicht, und das Baby, das das Licht der Welt erblicken soll, entwickelt sich Schritt für Schritt.
Die einzige Macht, die einen vollständigen Menschen aus nur einem einzigen Tropfen einer Flüssigkeit erschafft, ist Allah, der Allmächtige, der Herr des Universums.


Der Quran erzählt uns, wie Gott den Menschen erschafft:


Glaubt der Mensch etwa, unbeachtet gelassen zu werden? War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? Dann war er (als Embryo) ein sich Anklammerndes, und so schuf Er ihn und formte ihn. Und machte aus ihm Mann und Frau als Paar. Hat Er denn nicht die Macht, die Toten lebendig zu machen? (Quran, 75:36-40)


Bestimmt wird ein Mensch, der mit dieser Wahrheit konfrontiert wird, seinem Herrn immer dankbar sein, Der ihn aus einem Tropfen einer Flüssigkeit erschuf und aus ihm eine sehende, hörende und denkende Person gemacht hat.


Sprich: „Er ist es, Der euch erschaffen und euch Gehör, Augenlicht, Gemüt und Verstand gegeben hat. Wie wenig dankt ihr!“ (Quran, 67:23)